Ludwig Gumberger seit 70 Jahren Mitglied

Gaden

(lex) – Die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins „Gemütlichkeit“ stand am Freitagabend vornehmlich unter dem Motto Ehrungen. Schützengau und Verein konnten zahlreiche Schützinnen und Schützen für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein auszeichnen, an ihrer Spitze Ludwig Gumberger, der seit nunmehr 70 Jahren den Schützen angehört. Getagt wurde im Gemeindesaal des Gadener Feuerwehrhauses, die Fertigstellung des neuen Schützenheims wurde für Herbst 2009 prognostiziert. Schützenmeister Helmut Taler konnte in seiner Begrüßung rund 40 Schützendamen und Schützen willkommenheißen. Unter ihnen waren allein zehn Ehrenmitglieder, die amtierenden Schützenkönige, Anja Schrot (Jugend) und Adolf Thaler, der Vereinsvorstand und der Kommandant von Freiwilliger Feuerwehr Gaden, Hans Niedermayer und Christian Schröcker, die „Chefin“ der Schützengesellschaft Niederhummel, Anita Schmid, sowie Gauschützenmeister Franz Burgholzer. 70 Jahre Mitgliedschaft Einer der Hauptpunkte der Jahreshauptversammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Und da hatte der Verein wirklich allerhand zu bieten. Eine unvorstellbar lange Zeit beim Verein ist Ludwig Gumberger. Er wurde vom Schützengau und vom Schützenverein „Gemütlichkeit“ Gaden für 70 Jahre aktive Mitarbeit bei den Schützen geehrt. Schon 50 Jahre Mitglied bei den Gadener Schützen ist Michael Brückl. Helga Wurzer bekam eine Auszeichnung für 40 Jahre Mitarbeit bei der „Gemütlichkeit“ ans Dirndl geheftet. Schießsport auf Sparflamme Der Schießsport muss in Gaden derzeit eher auf Sparflamme laufen, es steht kein Schützenheim zur Verfügung. Die Jugend schießt deshalb seit September einmal wöchentlich in Eitting, war im September auch am Gauschießen in Berglern beteiligt und am Sektionsschießen in Berglern im November nahm man ebenfalls teil. Den Abschluss des Jahres 2008 bildete die Christbaumversteigerung, „do is a scheens Geid einaganga“, freute sich Thaler. Schützenheim 2009 wird unter anderem am 8. Mai die Radtour nach Niederhummel bringen und am 10. Juli das Grillfest. Wichtige Informationen hatte der Vereinsvorstand abschließend zum Fortgang der Arbeiten am Schützenheim. Seit dem ersten Spatenstich am 10. Oktober 2008, nach dem auch gleich der Aushub begann, habe man am 3. November mit dem Rohbau begonnen. Inzwischen seien Heizungs- und Wasserrohre an die bestehende Heizung und Wasserversorgung des Feuerwehrhauses angeschlossen und zum Schützenheim verlegt, gleiches gelte für Strom. Von den über 6000 prognostizierten Stunden Eigenleistung habe man inzwischen mit gut 400 „schon einige abgeleistet“. Die großen Arbeiten würden aber erst kommen, wenn der Rohbau fertig ist. Dies erwartete der Schützenmeister – je nach Wetter – für Anfang/Mitte Februar. Dann würden auch die jungen Schützen stärker in die Arbeiten eingebunden.

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