Musik

„Signor Papageno“

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Das Plakat zum Jubiläums-Opernforum in WartenbergFoto: privat

„Jubiläums-OpernForum“ am 19. Februar, im kleinen Saal der Strogenhalle

Wartenberg – Länger als 15 Jahre nach der letzten Folge des „OpernForum“ in der damaligen Form der „OpernNacht“, die im Freien, nämlich im Atriumhof der ehemaligen Hauptschule, stattfand, soll nun ein „Jubiläums-OpernForum“ an die lange Geschichte dieser Reihe mit knapp 40 Veranstaltungen erinnern. Der Initiator und Leiter, Gustav Weltrich, hat sich „breitschlagen lassen“, wie er in der Hauptversammlung des KulturMarkt jüngst verriet, diese Jubiläums-Veranstaltung vorzubereiten. Ursprünglich lief diese Reihe unter dem Dach der Volkshochschule des Landkreises Erding. Das „Revival“ wird nun vom „KulturMarkt Wartenberg“ in seinem Jubiläumsjahr und Jubiläumsprogramm angeboten. Die erste Veranstaltung dieser Art beschäftigte sich damals mit der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach. Die Besetzung ist nun exakt die selbe, wie die bei der ersten Folge: Stephanie Weltrich-Streit und Helga Lechner, beide Sopran, sowie Werner Perret, Bass. Die Moderation und Begleitung am Flügel übernahm und übernimmt wieder Gustav Weltrich. Zur Verstärkung haben sie sich die „Zauber“-Flöte von Birgit Rommel geholt. 

Das ist wichtig, denn das OpernForum befasst sich diesmal mit Mozarts letzter Oper „Die Zauberflöte“ und dabei vornehmlich mit Signor Papageno, dieser witzigen und kuriosen und geheimnisvollen Figur, von der wir wirklich viel zu wenig wissen und von der Weltrich meint, dass ein erhöhter Informationsbedarf besteht. Ursprünglich war die Intention der Veranstaltungsreihe, Aufführungen von Opern im Stadttheater Landshut vorzubereiten, zu erläutern, in Beispielen vorzustellen und dann mit Interessenten eine Aufführung zu besuchen. Daneben sollten aber auch Opern-Konzerte ohne Bindung an Landshut durchgeführt werden. Wenn es das Wetter erlaubte, fanden diese als „Open-Air“-Veranstaltungen im Atriumhof der Schule statt mit einem erweiterten Ensemble und den Wartenberger Chören, dem Kirchenchor und dem Männergesangsverein. Zur letzten „OpernNacht“ Ende Juli 2001 kamen Hunderte von begeisterten Zuhörern und erlebten eine wunderschöne, laue Sommernacht mit Musik voller „Italianita“. Nach dem Motto: „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“ war dies damals das Ende. Die Besucher können sich nun auf eine Reminiszenz an die alten Zeiten freuen. „Signor Papageno“ wird aufgeführt am 19. Februar, um 17 im kleinen Saal der Strogenhalle, der Eintritt ist frei.ha

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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