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Nervenaufreibend und fesselnd – Krimi-Hörspiel „Tannöd“ in der Stadthalle Erding

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Die Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun haben gemeinsam mit den Musikern von „Art Ensemble of Passau“ den Bestseller von Andrea Maria Schenkel vertont – und das gekonnt.

Erding – Einen schaurig-spannenden Abend haben die Besucher beim Krimi-Hörspiel „Tannöd“ in der Stadthalle Erding erlebt. Die beiden Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun haben gemeinsam mit den Musikern von „Art Ensemble of Passau“ den Bestseller von Andrea Maria Schenkel vertont – und das gekonnt. 

Der Mordfall, von dem der Roman „Tannöd“ handelt und der in den 1920er Jahren in der Nähe von Schrobenhausen geschehen ist, ist bis heute nicht aufgeklärt. Im Gegensatz zur Realität hat der Roman allerdings einen gravierenden Unterschied: Es gibt einen Täter. 

Während der Erzählung kommen viele Akteure zu Wort, um die Morde zu rekonstruieren: Opfer, Nachbarn, Schulkameraden, Hinterbliebene und der Mörder, den Heinz-Josef Braun perfekt in Szene setzt. Manchmal ist es totenstill in der Stadthalle, während die Besucher gespannt den Atem anhalten, um zu erfahren, wie es weitergeht. 

„Ich war mittendrin und habe um mich herum alles vergessen“, meinte eine Besucherin begeistert. Es war eine Achterbahn der Gefühle – nervenaufreibend und fesselnd. Man lernt die verschiedensten Charaktere kennen und kann sich so aus den einzelnen Berichten ein Bild über die Familie Danner machen, die auf dem Hof ihr Leben lassen musste. ale

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