Neue Pfarrerin in Erding

Erding

(S.Q.) – Erdings evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer haben eine neue Kollegin. Die Fränkin Andrea Oechslen ist zwar noch beim „Kennlernen und Entdecken“, doch die Lücke, die der Weggang des Pfarrer-Ehepaares Rother hinterließ, beginnt sich zu schließen. Zumal auch noch das Taufkirchener Pfarrer-Ehepaar Jordak/Körber in Teilzeitarbeit helfend einspringt. Für Oechslen ist die Arbeit in Erding sehr neu. War sie doch die letzten elf Jahre als einzige Pfarrerin in der 800 Seelen zählenden österreichischen Diaspora-Gemeinde Haid bei Linz. Die Erdinger Gemeinde hat 8000 Mitglieder und hier wird sie im Team mit Kollegen arbeiten. Noch weiß Oechslen nicht genau, welche Aufgaben auf sie zukommen werden, denn es ist eine Sprengeländerung geplant. „Aber es wird wohl ein großer Sprengel werden, den ich betreuen muss. Mit der Kletthamer Erlöserkirche im Zentrum“, sagt sie. Die bisherige Wohnung der Rothers neben der Erlöserkirche wird derzeit zum Gemeindezentrum umgebaut, weswegen für Oechslen in Siglfing eine Wohnung gemietet wurde. Siglfing gehört zu ihrem Sprengel. Und zum Religionsunterricht an den Grundschulen in Eitting und Berglern ist es von dort auch nicht weit. Andrea Oechslen kommt aus Ansbach in Mittelfranken. Nach dem Abitur studierte sie zunächst zwei Semester an der Katholischen Fakultät in Regensburg. Nachdem sie sich entschieden hatte, bei der Theologie zu bleiben, setzte sie ihr Studium in Neuendeettelsau, Heidelberg und München fort. Das Vikariat führte sie dann wieder nach Oberfranken, und dort, nämlich in Coburg, wurde sie auch Pfarrerin zur Anstellung (z.A.). In der Zeit der Suche nach einer Festanstellung erreichte sie die Anfrage, ob sie bereit sei, nach Österreich zu gehen. „Und so kam ich 1997 von der Lutherstadt Coburg in die völlige Diaspora in der Nähe von Linz. Diese elf Jahre waren sehr prägend für mich.““ Als die Beurlaubung für Österreich nun zu Ende ging, bewarb sich Oechslen neu und zwar in Erding. Im Moment ist die Pfarrerin noch damit beschäftigt, „erst einmal alle Mitarbeiter, die Gemeindekreise, die Stadt Erding und die verschiedensten Institutionen kennen zu lernen“. Diese Phase der Einarbeitung werde noch andauern. „Aber ich freue mich auf die Aufgabe vor mir“, sagt sie.

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