Neufinsingerin scheidet bei „The Voice of Germany“ aus

Eine rockige Version von „Umbrella“ interpretierte Timea Göghova auf der Bühne
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Eine rockige Version von „Umbrella“ interpretierte Timea Göghova auf der Bühne

Timea Göghova (42) aus Neufinsing singt seit 20 Jahren rockige Lieder. In der zweiten Runde des TV-Gesangswettbewerbs „The Voice of Germany“ schied sie aus. Sie ist trotzdem glücklich über die Chance, die sie bekam

Neufinsing – Metal/Rock und „The Voice of Germany“ – passt das zusammen? „Vor Jahren war das unvorstellbar, aber in letzter Zeit hat sich die Show geöffnet für Neues“, erzählt Timea Göghova. Seit 20 Jahren macht die Neufinsingerin Musik aus Leidenschaft, ist Mitglied der Melodic-Metal-Band Still Awake und der Jazzfunk-Band Passion Control. Und so entschied sich die 42-Jährige, ihr Glück zu probieren. In der ersten Runde des TV-Gesangswettbewerbs war sie mit dem Lied „TV-Glotzer“ von Nina Hagen erfolgreich. In der zweiten Runde musste sie sich nun gegen ihren Konkurrenten Alex Kerski geschlagen geben.

„Ich bin dankbar für diese Erfahrung“, sagt Göghova im Gespräch mit unserer Zeitung. „Es war ein spannender Blick hinter die Kulissen so einer Castingshow. Ich wusste nicht, wie das alles funktioniert.“

Und wie funktioniert das alles? Zumindest in dieser Staffel von „The Voice of Germany“ werden nach den Blinds je drei Musiker von einem Coach trainiert. Bei Göghova, Kerski und Babsi Pak hieß dieser Mark Forster, der für sie das Lied „Umbrella“ aussuchte. Davon waren die drei Rock-Sänger nicht sonderlich begeistert. So kam es dann auch zu der rockigeren Version, die Göghova schließlich auf der Bühne sang. Im Coaching setzte sie sich mit Kerski durch, Pak schied vorzeitig aus. Diese Regelung, dass es aus der Coaching nur zwei auf die Bühne schaffen, war übrigens für Staffel 11 neu. Göghova: „Ich war froh, dass ich nochmal auf die Bühne durfte. Im Coaching auszuscheiden wäre bitter gewesen. Enttäuscht war ich dann schon, als ich nach dem Battle ausgeschieden bin, weil ich noch gerne meine Sahneseite, eine Steigerung gezeigt hätte, aber dazu bekam ich leider keine Gelegenheit mehr.“

In Neufinsing ist die ungarischstämmige Musikerin seit rund drei Jahren zuhause. Hauptberuflich arbeitet sie an der Volkshochschule Haar als Leiterin des Fachbereichs Deutsch und Integration. Musik macht sie schon seit 20 Jahren – aktuell in gleich zwei Bands: Still Awake und Passion Control. Die erstere macht Melodic Metal, erklärt Göghova, Passion Control Jazzfunk – beide Bands spielen Originale. Songwriterisch ist sie im Bereich Rock/Metal und Jazzfunk tätig, sie schreibt aber auch Balladen und R&B-Songs. „Umbrella“ passt da nicht so ins Schema. Die 42-Jährige gibt auch zu: „Ich habe mich mit diesem Lied nicht so wohl gefühlt. Ich war auch sehr hin- und hergerissen und traurig, als ich ausgeschieden bin.“ Aber sie habe sich mit ihrer Teilnahme der Herausforderung stellen wollen. Das Positive nehme sie nun mit in die Zukunft.

Apropos Zukunft: Wo wird man sie noch zu Gesicht bekommen? „Mit beiden Bands stehen schon Konzerttermine in München fest, mit der Metal Band bemühen wir uns um eine Tour im deutschsprachigen Raum im nächsten Jahr, aber das ist noch in den Startlöchern“.

mama

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