Gemeindetradition

Neujahrsempfang der Gemeinde Fraunberg

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Die Kinderchöre aus Reichenkirchen und Maria Thalheim unter der Leitung von Angelika Obermaier und Hubert Bart sangen fröhliche Lieder.

MdL Ulrike Scharf und Vizelandrat Jakob Schwimmer zu Gast

Mit dem fröhlichen, auf die Gemeinde umgedichteten Kinderlied „Einfach nur so“ begeisterten lautstark die Kinderchöre aus Reichenkirchen und Maria Thalheim unter der Leitung von Angelika Obermaier und Hubert Bart gemeinsam zum Auftakt des dritten Neujahrsempfang der Gemeinde Fraunberg die zahlreichen Anwesenden. Gäste aus Politik, Kirche, Schule, Kinderhaus, Wirtschaft, Landwirtschaft, Schlossbesitzerin Herdana von Fraunberg, Vertreter aus 35 Gemeindevereinen, Gemeindepreisträger sowie die Verwaltungs- und Bauhofmitarbeiter sorgten am Sonntag Abend für einen vollen Bürgersaal im Gemeindezentrum. 

Bürgermeister Hans Wiesmaier hatte den Empfang unter das Motto: „Neue Mitte finden, die Mitte Stärken“ gestellt und freute sich über die Ehrengäste Landtagsabgeordnete Ulrike Scharf sowie die Referenten Vize Landrat Jakob Schwimmer und Diakon Christian Pastötter. Das Gemeindeorchester Fraunberg mit Orchesterleiterin Ute Auf dem Hövel umrahmten mit Suiten von George Bizet „aus Carmen“ den Festabend. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich bei allen Ehrenamtsleistenden für ihr großartiges Engagement und die geleistete Arbeit im vergangenem Jahr und sprach allen Anwesenden die besten Wünsche für 2019 aus. Einen Sonderapplaus gab es für Dr. Hansjörg Walther aus Fraunberg, der sich seit vielen Jahren um die Flüchtlinge der Gemeinde kümmert. Wiesmaier forderte dazu auf, neue Mitten zu finden und das Leben einer Gemeinde wieder von der Mitte aus zu gestalten und pflegen. „Die normative Kraft des Faktischen wieder einsetzen und nicht zu theoretisch zu werden und zu idiologisch,“ so der Bürgermeister. Dazu brauche es eine Gemeinde, die die eigenen Anliegen und Strukturen vertrete. Mit ermutigenden Gedanken von Mutter Teresas „Trotzdem“ übergab er an Referent Vizelandrat Jakob Schwimmer. 

Fraunbergs Bürgermeister Hans Wiesmaier war stolz auf seine Bürger.

Vize Landrat Jakob Schwimmer lobte den guten Zusammenhalt in Fraunberg. Bei seinen Grußworten sprach er über Bauland- und Mietpreis-Wucher sowie der Gesundheitssituation im Landkreis, wobei das Krankenhaus in einem überdurchschnittlich gesunden Landkreis wieder in kommunale Trägerschaft geholt werden konnte, so Schwimmer. Der Landratsvertreter vergaß nicht, Fraunbergs Bürgermeister Hans Wiesmaier als Vorsitzenden des Bayerischen Gemeindetages für sein großartiges Engagement auf Kreisebene zu danken. 

Diakon Christian Pastötter riet den Bürgern zur Haltung der Achtsamkeit, dazu zitierte er Papst Franziskus: „Uns Menschen ist von Gott her die wichtigste Aufgabe gestellt, dass wir auf glückliche Weise leben und dazu brauchen wir Haltung.“ Mit Haltung der Achtsamkeit seien wir entspannter, präsenter und haben einen klaren Blick auf Dinge und finden leichter Lösungen, so der Diakon. Dazu gehöre ein achtsamer Umgang mit uns selber. Achtsame Menschen begegneten sich gelassener, lernten Kontakte und das Miteinander positiv zu gestalten.

Am Ende dankte Wiesmaier allen Rednern und dem Kinderchören und Gemeindeorchester. „Wir brauchen miteinander vor dieser Welt nicht Angstzu  haben, sondern wenn sich jeder einbringt, können wir ein Stück dieser Welt positiv verändern.“ Beim Finale sangen alle Anwesenden gemeinsam -  begleitet vom Orchester - die Bayernhymne. Anschließend begann der gesellschaftliche Teil, der Stehempfang mit verschiedenen Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten vom Gasthaus Strasser aus Oberbierbach.  - to

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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