Offizielle Eröffnung der neuen Fußgängerbrücke in Wartenberg

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Autark mit eigener Schere bei der Eröffnung (v.l.): Michael Rieder (Bauleiter Wadle Bauunternehmung), Manfred Rauch (Ingenieurbüro Brandl + Eltschig), Theresa Wannisch (stellv. Fachbereichsleiterin Planungen & Bauen der VG Wartenberg), Anwohner Karl Fuchs und 2. Bürgermeister Peter Schickinger

Ein Schmuckstück in der Marktgemeinde

„Die Brücke ist jetzt wieder Bestandteil der Öffentlichkeit“, verkündete Wartenbergs Vizebürgermeister Peter Schickinger am vergangenen Freitag voller Stolz. Denn einige Wochen vor dem geplanten Termin der Fertigstellung konnte nun die neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer Richtung Volksfestplatz ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben werden. Im Beisein einiger Gemeinderäte, Vertretern des Bauunternehmens Wadle, dem Ingenieurbüro Brandl + Eltschig und einigen Anwohnern ließ Schickinger die Planungen Revue passieren und verwies nochmals auf die Notwendigkeit eines Brückenneubaus.

Bereits vor einem Jahr seien Mängel entdeckt worden, durch die materialtechnische und bauliche Entwicklung sei die Brücke nicht mehr nutzungssicher gewesen. Der Beton sei regelrecht weggebröckelt, so Schickinger. Es bestand also Handlungsbedarf, da die Brücke für Fußgänger und Radfahrer als wichtige Anbindung zwischen dem Westbereich der Marktgemeinde zum Friedhof, Volksfestplatz und den anderen angrenzenden Bereichen fungiert. Die „Rocklfing-Brücke“ sei übrigens nur eine von drei Brücken in Wartenberg mit Sanierungsbedarf. Aufgrund ihrer starken Frequentierung und bedingt durch anstehende Großveranstaltungen auf dem Volksfestplatz wie zum Beispiel das 100jährige Vereinsjubiläum des TSV Wartenberg oder das Wartenberger Volksfest bestand hier jedoch vorrangig Handlungsbedarf. Im Dezember 2018 wurde dann in einer Gemeinderatssitzung final entschieden, dass die mittlerweile 50 Jahre alte Brücke entfernt und eine neue gebaut werden müsse. 

Unter genauer Beobachtung der Kinderchor-Kinder wurde von Pfarrer Gregor Bartkowski die neue Brücke gesegnet.

Der Zuschlag ging an die Wadle Bauunternehmung aus Altheim, die Anfang April die neue, 16 Tonnen schwere Stahlbrücke mit einer Breite von 2,5 Metern und einer Länge von 17 Metern über die Strogen eingehoben hatte. Schickinger freute sich über den reibungslosen Bauverlauf ohne Schäden und Verletzungen und sei besonders stolz auf die verbesserten Sicherheitsstandards hinsichtlich der Breite und der Abstände. Dadurch hätte sich in Bezug auf die circa 300.000 Euro Gesamtkosten ein förderfähiger Betrag über die Regierung von Oberbayern von circa 135.000 Euro ergeben. Durch die bogenförmige Brückenkonstruktion sei man auch wesentlich besser in punkto Hochwasser gewappnet. Denn bei dem „flachen“ Vorgängerkonstrukt hatten sich in Hochwassersituationen immer Äste verfangen. Zudem wurden in dem unteren Bereich der Handläufe LED-Bänder integriert, die neben der regulären Wegbeleuchtung weitere Sicherheitsstandards erfüllen. „Sie ist ein Schmuckstück geworden“, betonte Schickinger und dankte zudem den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauphase. Die offizielle Einweihung wurde musikalisch begleitet vom Kinderchor des Wartenberger Pfarrkinderhauses. Die ökumenische Segnung übernahmen der katholische Pfarrer Gregor Bartkowski und sein evangelischer Amtskollege Steffen Barth.   - doolmann

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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