Kommunalwahl 2014

Rücktritt bei Wartenbergs SPD

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Die Kandidaten für die Kommunalwahl 2014 der SPD Wartenberg.

Ortsvorsitzende Andrea Neumaier erklärte bei der Aufstellungs- versammlung ihren Rücktritt. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht

Wartenberg – Mit einem Paukenschlag begann die Aufstellungsversammlung der SPD. Ortsvorsitzende Andrea Neumaier erklärte ihren Rücktritt vom Amt und den Austritt aus der SPD. Da in der Versammlung dann kein neuer Ortsvorsitzender gefunden werden konnte, führt die Amtsgeschäfte erst einmal der stellvertretende Vorsitzende Peter Kroschwald weiter. Versammlungsleiter Michael Gruber stellte anschließend fest, dass man zumindest an diesem Abend auch keinen Bürgermeisterkandidaten präsentieren werde, aber man hätte noch bis zum letzten Tag der Meldefrist die Möglichkeit, dies nachzuholen. Die Aufstellung der Gemeinderatslistenkandidaten erfolgte dann streng nach dem Reißverschlussverfahren, was zur Folge hatte, dass sich Landratskandidat Michael Gruber erst auf Platz fünf einreihte und so sein Wiedereinzug als Marktrat wahrscheinlich nur erfolgt, wenn er nach vorne gehäufelt wird.Noch vor der Aufstellung der Listenkandidaten gab Andrea Neumaier ihre Gründe für den Parteiaustritt bekannt. Sie stehe für Werte wie Offenheit und Ehrlichkeit und könne nicht damit leben, dass sie vor der Wahl Worte von Peer Steinbrück vertraut und gegenüber anderen vertrat, die dann bei der Koalition nicht gehalten wurden. Neumaier: „Dies ist sicher eine bittere Konsequenz für den Ortsverein, aber ich will mich weiter für den Ortsverband als Parteilose einbringen.“ Michael Gruber akzeptierte, wie er sagte, diese Gewissensentscheidung, auch wenn er sie nicht teile und überreichte Andrea Neumaier einen großen Strauß roter Rosen und hieß sie als Nichtmitglied weiter im Ortsverband willkommen.   Michaela Meister leitete dann die Wahl zur Aufstellung der Kandidatenliste, nachdem sich sämtliche Kandidaten vorgestellt hatten. Platz eins nimmt der derzeitige zweite Bürgermeister August Groh ein, der auch schon zweimal als Bürgermeister kandidierte. Platz zwei musste nach dem Reißverschlussverfahren eine Frau sein und dies ist nun die parteilose Andrea Neumaier, die sich für offene und bürgernahe Politik einsetzen will. Platz drei ging an Michael Paulini der schon seit 1989 Marktrat ist. Für ihn, wie auch für Beate Welnetz auf Platz vier, ist der soziale Wohnungsbau ein vordringliches Thema. Der derzeit noch amtierende Marktrat Michael Gruber betonte den Wert der Sozialdemokratie, kandiert auch wieder als Landrat und hofft auch von Platz fünf aus auf den erneuten Einzug in den Marktrat. Die Kandidaten Verena Joswiak, Anita Zink, Georg Eschbaumer und Christoph Paulini sind parteilos und mit Christian Köhler hat man auch ein Mitglied der Grünen auf der Liste. Auch bei der Frage der Nachrücker beschloss man, von hinten Männer für Männer und Frauen für Frauen auf die Liste zu setzen. Auf eine Listenverbindung verzichtete man. Kandidatenliste: 1 August Groh, 2 Andrea Neumeier ,3 Michael Paulini, 4 Beate Welnetz, 5 Michael Gruber, 6 Verena Jozwiak, 7 Peter Kroschwald, 8 Anita Zink, 9 Mattias Kehm, 10 Claudia Bauer, 11 Christian Köhler, 12 Georg Eschbaumer, 13 Josef Voringer, 14 Hubert Strohmeier, 15 Ludwig Stürzl, 16 Christoph Paulini. Nachrücker: Johann Bauer und Christine Gruber.bs

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