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Rysta-System sorgt für Frischluft in Erdings Schulen

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Über das RYSTA-Projekt freuen sich: Konrektorin Anette Weigert, Kreisrätin Sosa Balderanou, Sven Eliasson (RYSTA), Stefan Pokorny, Innovationsmanager Sachversicherung VKB, Landrat Martin Bayerstorfer, Sigrid Brand, Schulleiterin der Katharina-Fischer-Schule, und Raimund Lichtmannegger, Hauptabteilungsleiter Vertrieb Kommunen und Landwirtschaft bei der Versicherungskammer Bayern
Über das RYSTA-Projekt freuen sich: Konrektorin Anette Weigert, Kreisrätin Sosa Balderanou, Sven Eliasson (RYSTA), Stefan Pokorny, Innovationsmanager Sachversicherung VKB, Landrat Martin Bayerstorfer, Sigrid Brand, Schulleiterin der Katharina-Fischer-Schule, und Raimund Lichtmannegger, Hauptabteilungsleiter Vertrieb Kommunen und Landwirtschaft bei der Versicherungskammer Bayern © Landratsamt Erding

Ein Pilotprojekt der Versicherungskammer Bayern stattet die Schulen im Landkreis mit Sensoren zur Luftreinigung aus

Erding – Eine großzügige Zuwendung hat der Landkreis Erding im Rahmen eines Pilotprojekts von der Versicherungskammer Bayern erhalten: Das Unternehmen stellt dem Landkreis rund 250 Luftsensoren auf modernstem technischen Stand zur Überwachung der Luftqualität an den Schulen des Landkreises zur Verfügung.

Mit dem sogenannten „RYSTA“-System werden unter anderem Daten zur Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt erhoben und in einem Dashboard aufbereitet zur Verfügung gestellt. Ein Ampelsystem hilft Schülern und Lehrpersonal, den richtigen Zeitpunkt und eine angemessene Zeitspanne für das Lüften zu finden, um so die Luftqualität zu verbessern und alle Nutzer des Raumes vor Viren zu schützen. Darüber hinaus bietet das System auch die Möglichkeit, das Gebäudeklima auch während nutzungsfreier Zeiten, wie den Ferien, optimal zu überwachen um ggf. mit Lüften oder Heizungsregulierung unmittelbar auf mögliche Schwankungen reagieren zu können.

Einsatz in Erding, Dorfen und Taufkirchen

Stefan Pokorny, Innovationsmanager Sachversicherung bei der Versicherungskammer Bayern: „Als traditioneller Versicherer und Partner der Kommunen und ihrer Einrichtungen pilotiert die Versicherungskammer Bayern Innovationen, die – wie mit RYSTA Sensoren – für Gebäudebesitzer wie -nutzer konkrete Mehrwerte liefern. Wir sind begeistert von der Innovationsfreude und dem Engagement des Landkreises Erding!“

Eingesetzt werden die modernen Geräte an den beiden Förderzentren in Erding und Dorfen, der Realschule Taufkirchen/Vils, dem Anne-Frank-Gymnasium und dem Gymnasium Dorfen. „Ich bin froh und dankbar über die Bereitstellung der modernen RYSTA-Technik durch die Versicherungskammer Bayern. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Luftreinigungsgeräten und CO2-Ampeln können wir mit den neuen Sensoren das Risiko von Covid-Ansteckungen im Bereich der Schulen noch weiter senken und somit den Präsenzunterricht für alle Mitglieder der Schulfamilie noch sicherer gestalten“, so Landrat Martin Bayerstorfer. Sein Dank gelte in diesem Zusammenhang auch Kreisrätin Sosa Balderanou, die den entsprechenden Kontakt hergestellt und sich für eine Etablierung des Systems in den Schulen des Landkreises Erding eingesetzt hat.

Balderanou: Nicht jeder hat die Möglichkeit für einwandfreies Homeschooling

„Normalität war gestern –heute ist Corona, mit all seinen Nebenwirkungen. Schülern und deren Eltern, aber auch die Lehrerschaft, spüren diese Nebenwirkungen zur Zeit sehr stark: Homeschooling und Distanzunterricht fordern alle sehr. Für mich ich es wichtig, dass die soziale Isolation der Kinder nicht noch mehr Spuren hinterlässt und ihre psychische und physische Gesundheit nicht noch mehr leidet. Die Schüler und deren Eltern sowie die Lehrer hatten enorme Herausforderungen zu meistern und nach ist die Komplexität der Pandemie sehr bedeutend. Es hat nicht jeder die Möglichkeit, ein Haus oder eine 100qm Wohnfläche zu besitzen, in der jeder seinen Rückzugsort sich nach Belieben einrichten kann, obwohl wir hier im Landkreis eher die Möglichkeit haben wie z.B. in München. Rysta ist die ideale Lösung, um mit der sicheren Nutzung der Klassenzimmer wieder mehr Normalität ins Leben der Schulfamilien zu bringen. So verbessern die Schulen die Luftqualität in ihren Räumen – und Schüler, Eltern und Lehrer der fünf Schulen können wieder aufatmen“, so Balderanou.

Claudia Fiebrandt-Kirmeyer

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