Jahrespressekonferenz

Mit Sandsäcken gegen Hochwasser

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Kreisbrandrat Willi Vogel (l.) und Landrat Martin Bayerstorfer (vorne, 4.v.l.) waren dabei, als 120.000 Sandsäcke angeliefert wurden.

120.000 Sandsäcke lagern griffbereit im Landkreis. Damit sind die Maßnahmen zum Hochwasserschutz weiter gediehen.

Erding –
Landrat Martin Bayerstorfer sagte bei der Jahrespressekonferenz, dass nach der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 jetzt Ersatz für die verbrauchten Sandsäcke aus dem Katastrophenschutzbestand des Landkreises Erding eingetroffen sei.Kreisbrandrat Willi Vogl hatte vorgeschlagen, für den Landkreis gemeinsam mit den Gemeinden eine Sammelbestellung über das Feuerwehrservicezentrum (FSZ) zu organisieren. Bayerstorfer ist dieser Empfehlung gefolgt und hat bei den Gemeinden eine Bedarfsabfrage starten lassen. 49.000 Sandsäcke wurden benötigt. Den Bedarf für den Landkreis Erding bezifferte Vogl zusätzlich mit 71.000 Stück, so dass insgesamt 120.000 gebraucht wurden. Teilgenommen haben 22 Kommunen und der Landkreis. Die Bestellungen der Kommunen reichen von 500 bis 7.000 Stück. Insgesamt fallen dafür Kosten in Höhe von rund 25.000 Euro an. Für den Landkreis können die Mittel im Rahmen der Einsatzkostenerstattung über den Katastrophenschutzfonds des Freistaates Bayern anteilig geltend gemacht werden. Die Gemeinden müssen selbst bezahlen. Am 19. Dezember sind 49.000 leere Sandsäcke zur Sammelstation im Feuerwehrgerätehaus Erding geliefert worden und werden von dort an die Gemeinden weiter verteilt. Im Fliegerhorst Erding wurden die übrigen 71.000 Sandsäcke entladen. Landrat Martin Bayerstorfer, Kreisbrandrat Willi Vogl und Mitarbeiter der Abteilung Kommunales, Sicherheit und Ordnung im Landratsamt, darunter Abteilungsleiter Kilian Mentner und der Fachbereichsleiter für Brand- und Katastrophenschutz, ILS, Bernd Dominique Freytag, waren vor Ort, als der 20-Tonnen-Container am Feuerwehrhaus eintraf. Die Hochwasseropfer vom Juni haben insgesamt 1.080 Anträge auf Entschädigung eingereicht, wobei acht verschiedene Arten möglich waren. Der angegebene Gesamtschaden liegt bei etwa 6,5 Millionen Euro, doch durch die mehrfache Antragstellung, die erlaubt war und oft genutzt wurde, wurden die Schäden öfter erfasst. Der immaterielle Schaden von 4,6 Millionen, der auch angegeben wurde, ist weg gerechnet. Ausbezahlt wurden bislang insgesamt 2.488.156,21 Euro. Acht Antragsteller, die Sofortgeld erhalten hatten, haben 10.192,21 Euro zurückgezahlt. Für die beiden Aufbauhilfeprogramme, die noch bis Juni 2015 laufen, wird der Landkreis noch etwa eine Million Euro auszahlen.ab

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