Scharf fordert „Sempt-Allianz“ für Hochwasserschutz in Erding

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Ulrike Scharf

Anfang Mai wurden die umstrittenen Pläne durch das Wasserwirtschaftsamt München vorgestellt. Ulrike Scharf erklärt: „Ich rege eine Sempt-Allianz der betroffenen Bürgermeister an. Ziel muss eine gemeinschaftliche Lösung sein!“

Erding - Seit dem letzten Hochwasserereignis in Erding im Jahr 2013 wird über ein geeignetes Schutzkonzept entlang der Sempt diskutiert. Die ehemalige Umweltministerin Ulrike Scharf, MdL, in deren Zuständigkeit auch der Hochwasserschutz fiel, betrachtet die derzeitigen Entwicklungen in Erding mit großer Sorge. Die Landtagsabgeordnete Scharf betont „es ist unumstritten, dass wir an der Sempt in Erding ein sinnvolles Hochwasserschutzkonzept brauchen. Der lineare Ausbau, wie er aktuell im Raum steht, darf aber so auf keinen Fall umgesetzt werden. Er ist fachlich fragwürdig, ökologisch nicht sinnvoll und entspricht absolut nicht dem Willen der Bürgerinnen & Bürger.“ 

Anfang Mai wurden die umstrittenen Pläne durch das Wasserwirtschaftsamt München vorgestellt. Neben mehreren kleineren dezentralen Becken wurde u.a. auch die Variante mit Deichen und Mauern geprüft und als beste Variante für den Hochwasserschutz bewertet. Ulrike Scharf erklärt nach Rücksprache mit Oberbürgermeister Max Gotz „ich rege eine „Sempt-Allianz“ der betroffenen Bürgermeister an. Ziel muss eine gemeinschaftliche Lösung sein!“ - Nina Hieronymus

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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