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So a schena Dog

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Schon amfrühen Abend folgten Kinder und Erwachsene der Aufforderung von Rockantenne-DJ Alex Wangler: Die Hände nach oben. Im Hintergrund sind die übrigen Gäste der WeihaFeia und die Essbuden-Straße zu sehen © Brückner

Der Wettergott muss ein Fan der WeiherFeia sein. Denn geregnet hat es nur marginal am Nachmittag, die angekündigten Unwetter blieben zum Glück aus.

Erding – Um 15 Uhr und noch einmal gegen 15.45 Uhr sah es aus, als würde die WeiherFeia ins Wasser fallen. Denn da begann es zu tröpfeln und die Besucher waren versucht, zu glauben, dass der Chef der Wasserwacht, Siegi Ippisch, besser daran getan hätte, einen Ausweichtermin einzuplanen. Doch OberbürgermeisterMax Gotz konnte das Fest pünktlich um 17 Uhr zusammen mit Ippisch und Rockantenne-DJ Alex Wangler eröffnen. „Das Wetter passt wunderbar, der Regen ist durch“, sagte Wangler. Und sein Wort wanderte wohl in Gottes Gehörgang. Ippisch beteuerte den Besuchern, dass dieWasserwacht die WeiherFeia nur für sie mache, doch Gotz widersprach dem und sagte, dass es ganz so auch nicht sei. Es gehe auch um eine Benefizveranstaltung zugunsten der Wasserwacht, die eine tolle, schöne Feier verdient habe. „Die fünf ist eine Glückszahl, das merk ich jetzt schon“, lachte er. Denn es war die fünfte WeiherFeia und bisher ist erst eine (die zweite) wegen des Wetters ausgefallen. Am Tag des Events, Samstag, 9. August, blieb es bei den zwei kurzen Regenschauern am Nachmittag. Abends herrschte beste Stimmung und die Bänke und Tische füllten sich zusehends. Gegen 18.30 Uhr holte Wangler die Kinder vor die Bühne und warf kleine Geschenke ins Volk. Auch einige Eltern, die ihre Sprösslinge begleitet hatten, fingen die milden Gaben auf. Zum Fliegerlied (So a schena Dog) holte die Partyband „Ois Easy“ Kinder auf die Bühne und ließ sie mitsingen. Vor zwei Jahren bereits rockte „Ois Easy“ die Weiher- Feia und heuer verließen sich die Veranstalter wieder auf die bewährte Band. Freilich, ein wenig „easy“ nahmen sie es schon, denn andauernd wollten sie die Partygäste dazu bewegen, die Hände nach oben zu recken. Doch wen störte das schon. Sie klopften anfangs bekannte Songs für die etwas älteren Besucher herunter und dann wurde es für die Jugend etwas härter. DJ Wangler machte in den Spielpausen diese Tour mit und die Leute waren zufrieden. An Essen und Trinken gab es nichts zu vermissen. Von Asiatisch bis zünftig wurde alles angeboten. Mit Knicklichtern, die die Wasserwacht kostenlos zu jedem Cocktail verteilte und mit bunten LED-Blumenketten, die zum Preis von zwei Euro verkauft wurden, angetan, verwandelten die zahlreichen Gäste die Liegewiese am Wasserwachthaus und die Area vor der Bühne zur blinkenden und geheimnisvoll scheinenden Zone. Und „Ois Easy“ spielte sie ins Glück. ab

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