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Fit für das Schulklima

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Auch sportliche Aktivitäten zählen zum vielfältigen Programm des Arbeitskreises „Lehrergesundheit“. © Foto: privat

Eine gute Schule braucht gesunde und glückliche Pädagogen. Wie das Thema Lehrergesundheit am Korbinian-Aigner-Gymnasium an Bedeutung gewinnt

Erding – Lehrkräfte werden tagtäglich auf vielfältigste Weise gefordert und tragen große Verantwortung für die ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler – aber ganz genauso für sich selbst. Wer diese Verantwortung gut tragen will, muss mit Stress umgehen können, mit seiner Energie haushalten und auf seine Leistungsfähigkeit und sein Wohlbefinden achten. Auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Lehrkräfte positiv einzuwirken, genau darin besteht das Hauptanliegen des Arbeitskreises Lehrergesundheit am Korbinian-Aigner-Gymnasium. Unter der Leitung von Schulpsychologin Sabine Birzele-Riß und Beratungslehrerin Barbara Brunner wurde ein sehr vielfältiges Programm für das Kollegium zusammengestellt: Von Supervisionen bis zu diversen Fortbildungen, von sportlichen und geselligen Angeboten bis hin zur beruflich-persönlichen Weiterbildung. Eine Sprecherin des bayerischen Rundfunk konnte für den Workshop „The Power of Your Voice“ gewonnen werden. Hier erhielten die Kollegen eine nicht nur bereichernde, sondern auch sehr unterhaltsame Fortbildung zur Stimmbildung und Stimmführung. Ein Pilates-Kurs, der von der Barmer Ersatzkasse unterstützt wird, ermöglicht einer Gruppe von Lehrkräften die Teilnahme an einem ganzheitlichen Trainingssystem, das sowohl Körper als auch Geist trainiert. Im Rahmen der schulinternen Fortbildung „Gelassener durch den Schulalltag“ erarbeiteten die Referentinnen Marianne Lichnovsky und Sabine Birzele-Riß mit einer Kleingruppe, wie die Ressourcen der eigenen Lehrerpersönlichkeit besser genutzt und gestärkt werden können, trotz des anspruchsvollen Alltags im Lehrerberuf. Stressmomente im Unterricht gut zu bewältigen ist ebenso das Ziel einer Fortbildungsreihe zum Umgang mit herausfordernden Schülern, die durch Schulsozialpädagogin Angelika Felixberger geleitet wird. Neben der Unterstützung durch das gesamte Team der Schulsozialarbeit steht dem Kollegium zudem mit Wiltrud Richter eine sehr erfahrene externe Supervisorin zur Verfügung. Sie bietet–- ohne direkte Anbindung an die Schule – alle sechs bis acht Wochen Supervision für Lehrkräfte an.Um den Zusammenhalt im Kollegium noch stärker zu fördern, wurde eine Tradition aus den ersten Jahren der Schule wieder ins Leben gerufen: Das Kollegium trifft sich jeweils am letzten Schultag vor den Ferien zu einem Weißwurst-Essen. Gesellig geht es ebenso bei den Schafkopfabenden zu, bei denen nicht nur bayerisches Kulturgut gepflegt und hart um jeden Stich gespielt, sondern auch viel miteinander gelacht wird.hafner

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