Schutzzeit für Fasane: Alle Hunde müssen an die Leine

Fasan
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Der Landesbund für Vogelschutz weist darauf hin, dass derzeit besonders viele Tiere durch Spaziergänger, Radfahrer und Reiter gefährdet sind

Der Landesbund für Vogelschutz weist darauf hin, dass derzeit besonders viele Tiere durch Spaziergänger, Radfahrer und Reiter gefährdet sind

Landkreis Erding – Bis zum 15. Juli dauert die Schutzzeit der gefährdeten Wiesenbrüter. Darauf weist die Vorsitzende der Kreisgruppe Erding des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) Uschi Schmidt-Hoensdorf hin.
Während dieser Zeit müssen alle Hunde bei Spaziergängen in freier Natur und Feldern ausnahmslos an die Leine. Schützenswerte Vögel wie Kiebitz, Feldlerche, Braunkehlchen, aber auch Säugetiere wie Rehkitz und Hasen nutzen die Wiesen als Versteck und Lebensgrundlage.
„Auch Fasane sind durch stöbernde Hunde gefährdet“, sagt die Naturschützerin. Radfahrer und Reiter seien ebenfalls ein Problem, wenn sie sich nicht an die Auflagen und Wege hielten. „Die gestörten Vögel fliegen auf, werden somit sichtbar für Prädatoren wie Krähen- und Greifvögel und sind verloren, wenn ihre Deckung auffliegt.“
Der Fasan (männlich) gehört mit seinem prächtigen Gefieder neben dem Eisvogel zu den schönsten heimischen Vögeln. Ursprünglich stammt der Hühnervogel aus Mittelasien. Seinen Lebensraum hat der Fasan vorwiegend in weiten Feldfluren gefunden, wo ihm Gehölze und Hecken ausreichend Deckung bieten. - Bauersachs

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