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Seit 1426: Feuerschützen-Ausstellung im Museum Erding verlängert

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Die Erdinger Schützen sind die älteste noch bestehende Gesellschaft der Stadt.
Die Erdinger Schützen sind die älteste noch bestehende Gesellschaft der Stadt. © Peter Bauersachs

Die Sonderausstellung im Museum Erding, „Über Kimme und Korn – Die Erdinger Feuerschützen seit 1426“ wurde bis 30. Januar verlängert

Erding - Verlängert wurde im Museum Erding die Sonderausstellung „Über Kimme und Korn – Die Erdinger Feuerschützen seit 1426“. Die Schau kann bis 30. Januar besichtigt werden. So manche bayerische Schützenvereinigung kann auf ein Bestehen seit dem 13. Jahrhundert zurückblicken. In der Ausstellung werden über 50 historische Schützenscheiben (die älteste von 1848) sowie kunstvolle Gegenstände des Schützenwesens präsentiert und die verschiedenen historischen Schießstätten im Stadtgebiet aufgezeigt.

Heutzutage stehen die Ausübung des Schießsports, geselliger Austausch und Traditionspflege im Vordergrund. Doch viele Jahrhunderte lang, bis in die Frühe Neuzeit hinein, dienten die wehrhaften, städtischen Schützenbünde v. a. einem ganz ernsthaften Zweck: der Verteidigung ihrer Städte im Angriffsfall. Auch die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Erding kann auf eine fast 600-jährige Tradition zurückblicken. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Erdinger Schützen datiert auf 1426. „Somit ist die Erdinger Feuerschützengesellschaft die älteste, noch heute existierende Gesellschaft in der Stadt,“ so Museumsleiter Harald Krause.

Der Verein ermittelte kürzlich seine besten Feuerschützen. Schützenkönig wurde Josef Pointner. Auf Platz 2 schoss sich Georg Bauernfeind (Sohn des ehemaligen Bürgermeisters). Die Sonderausstellung wie auch alle anderen Abteilungen des Museums sind von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Wegen Corona gilt die 2G-plus-Regelung. Für geboosterte Personen entfällt die Testpflicht ab dem 15. Tag nach der Impfung.

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