Elektromobilität

Wie sieht es aus mit Ladesäulen im Landkreis Erding?

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Insgesamt haben im vergangenen Jahr an den neun Ladesäulen rund 1.000 Ladevorgänge stattgefunden.

Landratsamt Erding veröffentlicht Zwischenbericht zur Infrastruktur und Auslastung der Ladesäulen für Elektroautos

Erding – Die E-Mobilität ist ein Schlüsselfaktor für die nachhaltige Entwicklung der Region. Wichtiger Treiber beim weiteren Ausbau der Elektromobilität ist der flächendeckende Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur im Landkreis Erding. Auf Initiative von Landrat Martin Bayerstorfer wurden daher im Frühjahr 2019 an neun Liegenschaften des Landkreises Ladesäulen für Elektrofahrzeuge errichtet.

Standorte 

Bauernhausmuseum Erding (Taufkirchener Str. 24, Erding) 

Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (Bajuwarenstr. 9, Erding) 

FOS/BOS Erding (Siglfinger Str. 50, Erding)

Herzog-Tassilo-Realschule (Münchener Str. 134, Erding)

Korbinian-Aigner-Gymnasium (Sigwolfstr. 50, Erding) 

Landratsamt Erding (Alois-Schießl-Platz 2, Erding) 

Landwirtschaftsschule Erding (Dr.-Ulrich-Weg 4, Erding) 

Gymnasium Dorfen (Josef-Martin-Bauer-Str. 18, ­Dorfen) 

Realschule Taufkirchen (Attinger Weg 9, Taufkirchen/Vils)

Es handelt sich dabei um Ladesäulen der neuesten Generation, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Die Errichtung der Ladesäulen wurde vom Freistaat Bayern mit 40 Prozent gefördert. 

Die Ladesäulen verfügen über jeweils zwei Ladepunkte (Steckertyp 2). Je Ladepunkt sind maximal 22 kW möglich. Laden zwei Fahrzeuge gleichzeitig, sind zeitgleich maximal 2 x 15 kW möglich. Betrieben werden die Ladesäulen von den Überlandwerken Erding.

Getankt werden kann mit den gängigen E-Auto-Ladekarten oder mittels eines QR-Code in Verbindung mit Smartphone-App, sodass letztendlich jeder E-Auto-Fahrer die Möglichkeit hat, die Ladesäulen zu nutzen.

Insgesamt haben im vergangenen Jahr an den neun Ladesäulen rund 1.000 Ladevorgänge stattgefunden. Dabei wurden bei einer gesamten Ladedauer von 3.310 Stunden etwa 13.000 kWh an Strom abgegeben. Die meistgenutzte Ladesäule mit 354 Ladevorgängen befindet sich am Landratsamt Erding, danach kommen die Ladesäule an der Siglfinger Straße mit 138 und die Ladesäule am Parkplatz der Landwirtschaftsschule im Dr.-Ulrich-Weg mit 137 Ladevorgängen. 

Es ist ein deutlicher Trend zur Elektromobilität erkennbar. Dies zeigen die Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamts sowie die steigenden Zulassungszahlen von Elektro-Fahrzeugen in der KFZ-Zulassungsstelle am Landratsamts Erding. „Mehr Elektro-Autos erfordern mehr Ladekapazitäten. Ich gehe davon aus, dass die Ausnutzung und die Anzahl der Ladesäulen in den nächsten Jahren weiterhin steigen wird“, so Landrat Martin Bayerstorfer. nt

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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