Spezielle Pflege für das Naturschutzgebiet „Viehlaßmoos“ in Eitting

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Aufwändige Pflege: Im Naturschutzgebiet „Viehlaßmoos“ im Grenzgebiet zwischen der Gemeinde Eitting und dem Landkreis Freising kommen Spezialmaschinen zum Einsatz

Das Naturschutzgebiet direkt angrenzend an den Ortsteil Gaden braucht viel Pflege

Eitting - Am Rand der Gemeinde Eitting, direkt angrenzend an den Ortsteil Gaden, liegt mit dem Viehlaßmoos ein nicht sehr großes, dafür aber bedeutendes Naturschutzgebiet. Es ist eins der letzten Überreste der alten Strukturen des Erdinger Moos, enorm wasserreich und darum auch nur mit Spezialgerät zu pflegen. 

Schwere Maschinen würden bei dem weichen Boden auch einsinken. Für einen der profiliertesten Politiker der Region war dieses Naturschutzgebiet darüber hinaus gewissermaßen der Startpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit: Der Ornithologe und spätere Landtagsabgeordnete Christian Magerl hat genau hier geforscht, ist darum auch der größte Kenner dieses Gebietes, und konnte hier auch die Auswirkungen des Baus des Flughafens studieren. 

Enorm viele selten gewordene Pflanzenarten, die auf magere Böden angewiesen sind, sind hier zu finden. Stickstoffeintrag aus der Luft kann das Gebiet in seiner Struktur verändern, schon deshalb müssen die Pflegemaßnahmen sein. Spezialmaschinen, die den Boden nicht über Gebühr belasten, aber auch viel Handarbeit stellen sicher, dass dieses Gebiet, in dem auch der Biber zu Hause ist, erhalten bleiben kann - kw

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