Frauentag am 8. März

Starke Frauen für eine starke Welt - Tour durch Erdings „Frauenstraßen“

Plakat auf dem Katharina Fischer abgebildet ist
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Katharina Fischer ist eine bekannte Größe im Landkreis Erding. Sie war die Gründerin der Fischers Wohltätigkeitsstiftung

Anlässlich des Frauentags am 8. März kann eine Tour durch Erdings „Frauenstraßen“ unternommen werden. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen lädt hierzu ein.

Erding – „Frauen im Gespräch“ lautet traditionell das Motto der SPD Frauen für den Internationalen Frauentag. Heuer hat sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen eine pfiffige Ausgestaltung jenes Tages einfallen lassen. Dabei steht das Thema „Frauenstraßen“ im Mittelpunkt der Aktionen. Lange Jahrzehnte war die Lena-Christ-Straße die einzig deutlich erkennbare „Frauenstraße“. Auf diesen Mangel aufmerksam machten die SPD-Frauen bereits 1995 zum Internationalen Frauentag unter dem Motto „vergesst Katharina Fischer nicht“!

Tatsächlich können es die SPD Frauen es als ihren Erfolg verbuchen, dass es heute einen Katharina-Fischer-Platz (und eine Katharina-Fischer-Schule) gibt. Nur ein Vierteljahrhundert später sind in Erding 8 Straßen nach Frauen benannt. Dazu haben Katharina Hintermaier, Carina Bischke, Ulrike Reinhardt, Katja Bröckl-Bergner, Andrea Jarmurskewitz, Eva Kolenda und Jutta Harrer mit Unterstützung von Leon Kozica eine ganz besondere Aktion erarbeitet. Anstelle des bekannten Info-Standes an der Langen Zeile gibt es 2021 an jeder nach einer Frau benannten Straße einen Aktionspunkt.

Hier kann ein spannendes Rätsel rund um diese Frauen gelöst werden – als Hauptpreis winkt ein Buch der bayerischen Schriftstellerin Lena Christ. Jede Namensgeberin der Straße wird mit einem individuellen Plakat gewürdigt. Hinweise gibt es zudem auf einem QR-Code der auch die weiteren Frauenstraßen erläutert. An jeder Frauenstraße werden Frauen mit einer Rose aus fairem Handel beschenkt!

Plakate, Rätsel, Rosen gibt es vom Beginn der Aktion am Samstag, 6. März, 10 Uhr (am Katharina-Fischer-Platz) bis zum Internationalen Frauentag am 8. März. Mit dieser Aktion gelingt es den SPD-Frauen, auch unter Pandemie-Bedingungen im Gespräch zu bleiben und Frauen zu ermutigen, sich einzubringen. Indem Straßen Frauennamen erhalten, werden Frauen sichtbar, ihre Verdienste werden gewürdigt und ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Die Frauen, nach denen Straßen benannt sind, haben auf ihre Weise Hervorragendes geleistet. Sie haben sich für andere engagiert wie Katharina Fischer, Edeltraud Huber, Theresia Gerhardinger, Pauline Nöthig, Gräfin von Rivera. Sie haben mutig ihren eigenen Weg beschritten, auf kulturellem Gebiet oder in der Wissenschaft Herausragendes geleistet wie Lena Christ oder Ingrid Sollanek mit den Erdinger Jazztagen, Marie Curie, die weltweit anerkannte Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträgerin. Die SPD hat dazu noch weitere Frauen als Straßenpatinnen vorgeschlagen. Neben Anne Dasch und Lotte Kainz, beides Frauen mit hervorragenden Leistungen auf sozialem Gebiet, Dr. Renate Poeschel und Maria Munz-Natterer – Frauen, deren Engagement sicher viele Erdinger kennen. - Jutta Harrer

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