Tag des offenen Denkmals

Schlaglichter auf Geschichte und Kultur Erdings

Die neue Sonderausstellung „Über Kimme und Korn“ ist das aktuelle Highlight im Museum Erding
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Die neue Sonderausstellung „Über Kimme und Korn“ ist das aktuelle Highlight im Museum Erding

Die städtischen Museen bieten freien Eintritt am Tag des offenen Denkmals

Erding – Das Museum Erding in der Prielmayerstraße 1 und das Museum Franz Xaver Stahl in der Landshuter Straße 31 sind am Sonntag, 12. September, zum Tag des offenen Denkmals bei freiem Eintritt geöffnet. Das diesjährige, bundesweite Motto der Aktion lautet: „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“.

Den Besuchern im Museum Erding bieten sich von 10 bis 17 Uhr faszinierende und abwechslungsreiche Einblicke in Geschichte, Kunst und Kultur. Neben den Dauerausstellungen zu Stadtgeschichte, Archäologie, Kunst und Künstlern, Alltag sowie Glockengießer- und Lodererhandwerk werden Werke des Erdinger Künstlers Rudolf L. Reiter und Teile der umfangreichen Corona-Sammlung an der Fotowand präsentiert. Highlight ist die erst vor kurzem eröffnete Sonderausstellung „Über Kimme und Korn. Die Erdinger Feuerschützen seit 1426“. Neben über 50 historischen und modernen Schützenscheiben sind kunstvolle Gegenstände des Schützenwesens zu sehen. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen historischen Schießstätten im Stadtgebiet anschaulich aufgezeigt. Im Museums-Café werden Heiß- und Kaltgetränke angeboten.

Folgende Führungen finden im Lauf des Tages statt:

11 Uhr, Faszination Archäologie: 7000 Jahre Erdinger Kulturgeschichte in 60 Minuten (Harald Krause, Museumsleiter)

13 Uhr, authentische Orte: Spaziergang zu den historischen Schießstätten der Stadt Erding (Wegstrecke etwa vier Kilometer mit Harald Krause, Museumsleiter)

15 Uhr: Rundgang durch die Sonderausstellung „Über Kimme und Korn“ (Alois Gabauer, zweiter Schützenmeister und Chronist der Königlich-privilegierten Feuerschützengesellschaft Erding)

16 Uhr, Stadtgeschichte kompakt: Vom Wesen und Werden einer Stadt (Harald Krause, Museumsleiter)

Das Museum Franz Xaver Stahl ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Im ehemaligen Wohngebäude sind Gemälde der beiden Tiermaler Franz Xaver Stahl (1901 bis 1977) und Johann Georg Schlech (1899 bis 1952) zu sehen sowie die original belassenen Räume mit Salon und Atelier Stahls. Im Atelier hängen Tiergemälde in „Petersburger Hängung“, das letzte unvollendete Werk Stahls steht noch auf der historischen Staffelei. Die Biedermeiermöbel aus der Erbauungszeit des Wohn- und Atelierhauses zeugen von der 180-jährigen Geschichte des Erdinger Bürgerhauses. Stahl gilt als einer der bedeutendsten Tiermaler Deutschlands im 20. Jahrhundert.

Außerdem ist der private Luftschutzkeller geöffnet; er ist aufgrund seiner Architektur einzigartig in ganz Deutschland. Es finden kurze Führungen statt. Es besteht weiterhin Maskenpflicht (medizinische Masken) während des gesamten Museumsaufenthalts. Ferner ist die 3G-Regel als verbindliche Zutrittserlaubnis in die Museen zu beachten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. - Wanninger

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