Schulsport im Landkreis

Tischtennismannschaft des Korbinian-Aigner-Gymnasiums siegt im Landesfinale

+
So sehen Sieger aus (v.l.) Alfred Mülders, Christoph Stangl, Jason Poppel, Moritz Lex, Tim Röder, Zephirin Solter und Betreuer Martin Brunner

Einen sensationellen Erfolg konnte die Tischtennismannschaft des Korbinian-Aigner-Gymnasiums der WK Jungen III (Jahrgang 2004 und jünger) beim bayerischen Finale in Seubersdorf (Oberpfalz) feiern. In einem wahren Krimi rangen Alfred Mülders, Christoph Stangl, Jason Poppel, Moritz Lex, Tim Röder und Zephirin Solter ihren klar favorisierten Gegner vom Gymnasium Bad Königshofen mit 5:4 nieder. Die Schützlinge von Sportlehrer Martin Brunner, allesamt aktive Vereinsspieler beim TSV Erding und Rot-Weiß Klettham, hatten sich souverän bei den oberbayerischen und südbayerischen Meisterschaften durchgesetzt.

Im Landesfinale traten sie als klarer Außenseiter an, denn ihre Gegner, Nachwuchsspieler beim ortsansässigen Bundesligaverein, wiesen deutlich höhere Ranglistenpunkte auf. Davon aber ließen sich die Erdinger nicht einschüchtern und gingen von Anfang an konzentriert und beherzt an die Platte. Schon die ersten beiden Doppel waren hart umkämpft und endeten jeweils mit sehr engen Satzausgängen. Während sich Stangl/Poppel dem Königshofener Spitzendoppel knapp geschlagen geben mussten, konnten Mülders/Lex ihr Spiel gewinnen und zum 1:1 ausgleichen. Während Solter an Position 6 sein Spiel gewann, unterlag Röder an 5 seinem Gegner aus Bad Königshofen. Somit stand es weiterhin unentschieden. 

Äußerst dramatisch verliefen anschließend die beiden Spitzenspiele. In einem hochklassigen Spiel über fünf Sätze musste Mülders trotz großer Gegenwehr die Klasse seines Gegners am Ende anerkennen und das Spiel verloren geben. Dafür konnte Stangl den Entscheidungssatz seines Spiels mit 12:10 für sich entscheiden und damit für Erding ausgleichen. Auch die beiden abschließenden Einzel an Position 3 und 4 brachten noch keine Entscheidung: Poppel siegte 3:1, während Lex 1:3 unterlag – Spielstand 4:4. Der alles entscheidende fünfte Punkt musste nun im Schlussdoppel ausgespielt werden. Trotz der großen Bürde, den kaum erhofften Erfolg sichern zu können, behielten Röder/Solter die Nerven und setzten sich am Ende klar mit 3:0 durch. Nach dem entscheidenden Punkt war der Jubel riesig. Die Spieler und ihr Betreuer fielen sich in die Arme, bedeutet doch dieser Sieg nicht nur die bayerische Meisterschaft, sondern auch die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin, das im Mai 2019 stattfindet. Nur wenige Schulmannschaften aus Erding konnten bisher bei Schulsportwettbewerben im Rahmen von “Jugend trainiert für Olympia” am Landesfinale teilnehmen, deshalb sind die Leistungen der Tischtennismannschaft besonders hoch einzuschätzen. Der Arbeitskreis “Sport in Schule und Verein” wünscht dem Team und seinem Betreuer viel Erfolg in Berlin.  - Martin Brunner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

Auch interessant:

Meistgelesen

Erdinger Schulen bedanken sich für die Tombola-Spenden des Rotary Clubs
Erdinger Schulen bedanken sich für die Tombola-Spenden des Rotary Clubs
Das Finale des 25. Merkur CUP – das weltweit größte Fußballturnier in dieser Altersklasse – findet in Unterhaching statt
Das Finale des 25. Merkur CUP – das weltweit größte Fußballturnier in dieser Altersklasse – findet in Unterhaching statt
Neue Mitarbeiterin im Rathaus Fraunberg
Neue Mitarbeiterin im Rathaus Fraunberg
Die Rotkreuz-Notfalldose kann ab sofort auch beim BRK Erding erworben werden
Die Rotkreuz-Notfalldose kann ab sofort auch beim BRK Erding erworben werden

Kommentare