Polizeimeldung

Tote Person in abgebrannter Scheune in Attaching bei Freising aufgefunden

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Am Freitagabend ist in Attaching eine Scheune in Brand geraten und vollständig niedergebrannt. Im Zuge der intensiven Absuche der Brandstelle stellte sich heraus, dass bei dem Brand eine bisher noch nicht identifizierte Person ums Leben gekommen ist.

Am Freitag, 28. Dezember, gegen 18 Uhr alarmierten Besucher eines nahegelegenen Einkaufszentrums die Feuerwehr, nachdem sie den Brand nahe des Gewerbegebiets Attaching Nord wahrgenommen hatten. Als die Feuerwehreinsatzkräfte an dem zwischen Südring und A 92 gelegenen Brandort eintrafen, fanden sie eine in Vollbrand stehende Scheune vor. Trotz der schnell eingeleiteten Brandbekämpfung brannte das Gebäude vollständig nieder.

Im Zuge der ersten polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass die niedergebrannte Scheune mit Wissen des Inhabers von Obdachlosen auch als Übernachtungsplatz genutzt wurde. Nachdem nicht völlig auszuschließen war, dass sich zum Brandzeitpunkt eine oder mehrere Personen im Gebäude aufgehalten haben könnten, begannen bereits am Freitagabend erste diesbezügliche Suchmaßnahmen an der Brandstelle und in deren Umfeld. Diese wurden am Samstag fortgesetzt und konnten aufgrund der Abkühlung des Brandschutts und des Tageslichts intensiviert werden. Hierzu wurde u. a. ein Leichenspürhund eingesetzt. Infolge dieser Maßnahmen wurde am späten Samstagnachmittag eine Leiche in der Brandstelle aufgefunden. Die am Samstag nach Einbruch der Dunkelheit unterbrochene Untersuchung des Brandortes wird mit Unterstützung des THW am Sonntag fortgesetzt.

Die Kriminalpolizei Erding führt die Ermittlungen zu diesem Brandfall. Zur Klärung der noch unklaren Identität der toten Person, sollen weitere kriminaltechnische und rechtsmedizinische Untersuchungen beitragen. Anhaltspunkte, dass weitere Personen dem Brand zum Opfer gefallen sind, konnten bisher nicht gefunden werden.

Eine eindeutige Brandursache kann bisher noch nicht festgestellt werden. Ein Aspekt der weiteren Überprüfungen der Brandermittler ist jedoch, ob in der Brandstelle aufgefundene Gaskartuschen als mögliche Ursache des Feuers in Frage kommen. Der Brandschaden an der Scheune, in der u. a. Baumaterialien und Gerüstteile gelagert waren, wird auf ca. 30.000 Euro beziffert. - PP OBN

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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