Konstituierenden Sitzung

Vom Vize- zum Gemeindeoberhaupt: Eittings neuer Bürgermeister vereidigt

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Amtseid abgelegt: Eittings neuer Bürgermeister Reinhard Huber (li.) vor dem ältesten Gemeinderat Josef Brückl

Neuer Rathauschef in Eitting ist Reinhard Huber. Hermann Hofer wurde Vize-Bürgermeister. Auch die Ausschüsse und Referate wurden in der konstituierenden Sitzung besetzt.

Eitting – Hermann Hofer ist der neue Vize-Bürgermeister der Kommune Eitting. In der konstituierenden Gemeinderatssitzung im Mehrzweckraum der Grundschule setzte sich der 46-Jährige mit 9:6 Stimmen gegen Mitbewerber Josef Brückl durch. Brückl hatte zuvor dem neuen Bürgermeister Reinhard Huber den Amtseid abgenommen. Vereidigt wurden auch die neuen acht Gemeinderäte Benjamin Groß, Martin Lenz, Helga Niedermayer, Josef Straßer, Christine Wiest, Franziska Wiester, Konrad Zollner und Hofer.

„Jetzt müssen wir die Schulbank wieder drücken“

„Jetzt müssen wir die Schulbank wieder drücken“, meinte Huber mit Blick auf den außergewöhnlichen Veranstaltungsort. Besonders freut den neuen Rathauschef, dass nun sechs statt bisher drei Frauen dem Gremium angehören. Eine von ihnen ist Astrid Hellinger, die seit 18 Jahren im Gemeinderat ist. Fallen beide Rathauschefs aus, darf sie die Amtsgeschäfte führen. 

Denn der Gemeinderat beschloss, keinen dritten Bürgermeister zu wählen, sondern als weiteren Vertreter einen Gemeinderat zu benennen. „Für Notfälle würden wir einen Dienstältesten aus unserer Mitte bestimmen“, sagte Huber. Genauso wie Hellinger ist Max Klinger in seiner dritten Amtsperiode im Gemeinderat. 

Doch der Schreinermeister stellte sich dafür nicht zur Verfügung. Der Dritte im Bunde wäre Josef Straßer. Er ist zwar neu im Plenum, war aber schon von 1996 bis 2014 dabei – also ebenfalls 18 Jahre. In der vergangenen Periode hatte er nicht kandidiert. „Ich dränge mich aber auch nicht auf“, meinte Straßer, so dass die Wahl schließlich einstimmig auf Hellinger fiel.

Erste Diskussion im neuen Gremium

Eine erste Diskussion gab es aber bei der Höhe des Sitzungsgeldes. Von 2008 bis 2014 hatte es 25 Euro pro Zusammenkunft betragen, von 2014 bis 2020 waren es 30 Euro. Vorgeschlagen wurden jetzt 40 Euro. „Ich persönlich halte das prozentual zu hoch. 

Das passt nicht in diese Zeit. Ich plädiere, dass wir bei 30 Euro bleiben“, meldete sich Straßer zu Wort. Zollner regte als Kompromiss 35 Euro an. „Ja, das ist ein Kompromiss“, lenkte Straßer ein. Einstimmig wurde die Anhebung auf 35 Euro beschlossen. Keine Diskussion gab es bei der Erhöhung des Stundenlohns für die pauschale Entschädigung. 

Bisher waren es 15 Euro, jetzt sind es 20 Euro. „Es hat noch keiner in Anspruch genommen“, erklärte Huber. Zudem wurden die diversen Ausschüsse und Gremien besetzt sowie Referenten benannt - Daniela Oldach

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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