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Vogelgrippe – Erdinger Jäger beim Monitoring aktiv

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Erding

(ig) – Bayerns Jäger haben entscheidend dazu beigetragen das Wildvogelmonitoring hinsichtlich der Vogelgrippe zu ermöglichen. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) dankte aktuell den Bayerischen Jägern „recht herzlich für die Mithilfe am Influenzavirus-Wildvogelmonitoring 2007/2008“. In der Jagdsaison 2007/ 2008 wurden Tupferproben von 1535 erlegten Wildvögeln untersucht. Das Veterinäramt Erding teilt dazu mit, dass auch aus Erding Proben beigesteuert wurden. Besonders die Bereiche im Westen des Landkreises um die Speicherseen standen dabei im Focus der Beprobungen. Bislang konnte in Bayern laut dem LGL noch kein H5N1 Subtyp bei gesunden Wildvögeln nachgewiesen werden. „Diese interessanten Daten und Ergebnisse konnten u.a. durch die engagierte Mitarbeit der bayerischen Jäger erhoben werden“ so das LGL weiter. Zeitgleich rief das LGL aber die Bayerischen Jäger dazu auf, auch aktiv im Wildvogelmonitoring 2008/2009 mitzuhelfen. Probensets werden in den kommenden Wochen über das Veterinäramt Erding an die Revierinhaber verteilt. Relevante Vogelarten sind dabei Schwäne, Enten, Gänse, Mäusebussard, Turmfalke, Habicht sowie die Aaskrähen. Nach Einschätzung des LGL ist die Erfassung des Influenza A Virus Vorkommens in Vögeln EU-weit unerlässlich. Soweit diese Vogelarten dem Jagdrecht unterstehen und die Jäger berechtigt sind die Vögel zu erlegen, werden wir tatkräftig mithelfen, um flächendeckend Informationen über die Vogelgrippe zu ermöglichen“, so KJV Vorsitzender Thomas Schreder. Schreder weiter: „Wir Jäger sind uns unserer Verantwortung diesbezüglich durchaus bewusst. Wir leisten mit dieser Beprobung einen wichtigen Bestandteil zum Schutz der Bevölkerung. Ein Dank geht hiermit an alle Revierinhaber und Jäger, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.“ Schreder zeigte sich außerdem erleichtert über die Ergebnisse des Bayerischen Landesamtes. „Es ist gut zu hören, dass trotz manch reißerischer Schlagzeilen am Ende keine positiven Befunde herausgekommen sind und die Bevölkerung beruhigt auf unser heimisches Wildbret aus Wildvögeln vertauen kann. Ab September beginnt die Jagdsaison auf die Stockente, ein wenig später auf die übrigen Enten und Fasane. Die Jäger vor Ort haben dann wieder frisches heimisches Wildbret im Angebot.“

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