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Wahlen bringen neue Gesichter bei der Zimmerer-Innung

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Erding

(kg) – Die Herbstversammlung der Zimmerer-Innung brachte einige Veränderungen mit sich. Anton Schlehhuber stellte sich nicht mehr der Wahl als Obermeister. Dieses Amt wird künftig Georg Lippacher aus Ottenhofen übernehmen. 30 Jahre lang war Schlehhuber der Obermeister der Innung. „Seit 1962 bin ich mit der Innung verbunden“, erinnerte er sich. „Ich werde gerne zurückdenken.“ Schon immer sei die Innung vorrausschauend gewesen. „Wir sind ein Aushängeschild für die Innungen in unserem Verband“, lobte er. Jetzt musste neugewählt werden. 19 Stimmberechtigte fanden sich im Gasthaus Mayr Wirt in Erding ein, um ihren neuen Obermeister zu bestimmen. Georg Lippacher wurde von den Verbandsmitgliedern einstimmig zum neuen Oberhaupt gewählt und bedankte sich für das große Vertrauen. Er wird künftig versuchen, in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten und die finanziell starke Innung übernehmen. Vize-Obermeister Franz Grundner trat ebenfalls nicht mehr an. Für ihn kam Josef Mayer aus Walpertskirchen. Er wird für die nächsten drei Jahre dieses Amt besetzen und Lippacher unterstützen. Auch vier Vorstandsmitglieder waren schnell gefunden. Georg Lippacher musste jetzt aus der Vorstandschaft ausscheiden, Franz Grundner trat nicht mehr an. Einstimmig entschieden die Innungsmitglieder sich für Peter Osterloher, Rupert Wagner, Hans Stuckenberger und Hans Dengl. Anton Schlehhuber hielt Rückblick auf das letzte Jahr. „Der Verband wurde durch verschiedene, nicht nachvollziehbaren Eigenheiten meines Vorgängers finanziell sehr geschädigt“, erklärte er. „Doch mit Sonderzahlungen haben wir es geschafft. Wir haben alle zusammengeholfen und den Verband nicht hängen lassen.“ Auch über die 14 Gastmitglieder und stolze 36 Mitglieder freute er sich. Kreishandwerksmeister Albert Roth nannte die Zimmerer die wesentliche Stütze der Kreishandwerkerschaft. Auch er dankte Schlehhuber für seine Dienste. Zu Gast war Hauptgeschäftsführer Alexander Habla aus München. Er referierte zum Thema „Immer mehr Beiträge – müssen Zimmerer Künstlersozialabgaben zahlen?“. Sein Vortrag diente als Warnung für „Künstler“ und „Publizisten“. „Wenn im laufenden Jahr ein Brief von der Rentenversicherung kommt, kann man sich sicher sein, dass im nächsten Jahr eine Prüfung im Haus steht.“ So sollen böse Überraschungen vermieden werden.

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