Ehrenauszeichnung für 24 Jahre Dienst an der Gemeinde

Wartenbergs Bürgermeister Christian Pröbst ernennt Manfred Ranft zum Altbürgermeister

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Verleihung der Ehrenurkunde durch Bürgermeister Christian Pröbst an Manfred Ranft (li.)

Wartenberg – Manfred Ranft wurde im Wittelsbacher Saal des „Alten Schulhauses“ der Titel Altbürgermeister verliehen. 1. Bürgermeister Christian Pröbst führte aus, dass man damit die großen Verdienste von Ranft um die Gemeinde würdigen und für das langjährige Wirken danken wolle. In der wegen Corona geschlossenen Veranstaltung führte Pröbst weiter aus, dass Ranft die Entwicklung der Gemeinde an vorderster Position mitgeprägt habe. Insgesamt 24 Jahre habe er sich für das Wohl der Bürger eingesetzt, davon 12 Jahre als Gemeinderat und 12 Jahre als 1. Bürgermeister. 

Wie viel Ansehen er sich erworben hat, zeige, dass alle Fraktionen den Beschluss mittrugen, Manfred Ranft den Titel Altbürgermeister zu verleihen. Er habe mit Weitblick, Überzeugungskraft und Beharrlichkeit für seine Ziele gekämpft. Seine kommunalpolitische Laufbahn aufzuzählen würde abendfüllend sein. Mit seinem Namen sind ganz besonders verbunden die Erweiterung der Feuerwehr und Beschaffung einer Drehleiter, die Erweiterung Gewerbegebiet Thenn und der Kläranlage, die Erhaltung des Alten Schulhauses und die Ansiedlung des EDEKA Marktes. Verbesserungen während seiner Amtszeit beim Kinderbetreuungsangebot und in der Infrastruktur haben die Lebens- und Standortqualität spürbar gefördert. Dabei habe Ranft die Erfolge immer als Gemeinschaftsleistung angesehen und die Leistungen und Ideen der Mitarbeiter anerkannt. Pröbst sagte, was ihm aber besonders wichtig sei ist, dass sich Ranft nach langer Krankheit nie aufgegeben habe und jetzt wieder fit sei. 

Das war sicher sein größter Erfolg. Um all das zu erreichen, brauche man aber auch eine starke Frau an seiner Seite, die einem den Rücken frei halte und das war immer Johanna. Im Namen des gesamten Gemeinderates gab es dann die Ernennungsurkunde für Manfred Ranft und Blumen für seine Ehefrau. Ranft sagte, er fühle sich sehr geehrt, seine Amtszeit sei wie im Flug vergangen und habe ihm viel Freude bereitet.Einer seiner Vorgänger sagte „Bürgermeister von Wartenberg ist der schönste Job der Welt“, und das könne er bestätigen. Er dankte auch für die Veranstaltung an diesem Ort, der für ihn nicht symbolträchtiger hätte sein können. Seinem Nachfolger wünsche er eine glückliche Hand. Dem Hallo verriet Manfred Ranft anschließend noch, dass ihn sein Vater zur Politik gebracht habe, da dieser ihn in frühester Kindheit schon zu Parteiversammlungen mitnahm. 

Den entscheidenden Schritt habe er dann gemacht, als sein Nachbar, der Zahnarzt Walter Gebhart, vor der Haustüre stand und sagte „unterschreib hier einmal, dass du du bei der Kommunalwahl 1978 für die Freien Wähler antrittst“. Ranft bezeichnete selbst die Verwirklichung der Umwandlung des ehemaligen Wittelsbacher Jagdhauses in ein Mehrgenerationenhaus als seinen größten Erfolg. Hier hatte er auch seine größte Enttäuschung miterleben müssen, als bei einem Bürgerentscheid sich eine Mehrheit dagegen aussprach. Doch Ranft ließ sich nicht entmutigen, wie auch bei der Ansiedlung von EDEKA in Wartenberg, und konnte beides erreichen. Rückblickend, so Ranft, würde er alles wieder so machen. Bezüglich der Wartenberger Kommunalpolitik informiert er sich in der Presse und hofft, dass es mit den Freien Wählern wieder aufwärts gehe. - Spanier

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