Wartenbergs Bürgermeister ist neuer Mittelschulverbandsvorsitzender

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Der neue Mittelschulverbandsvorsitzender Christian Pröbst (re) und sein Vorgänger Hans WiesmaierFoto: bs

Nach 18 Jahren übergab Fraunberger Bürgermeister Hans Wiesmaier das Zepter an Christian Pröbst

Wartenberg – Nach 18 Jahren als Mittelschulverbandsvorsitzender übergab in der konstituierenden Sitzung der Fraunberger Bürgermeister Hans Wiesmaier das Zepter an den Wartenberger Bürgermeister Christian Pröbst. Pröbst wurde von den neun Verbandsmitgliedern aus Fraunberg, Langenpreising, Berglern und Wartenberg in geheimer Wahl einstimmig gewählt. 

Zu seinem Vertreter wurde der Langenpreisinger Bürgermeister Josef Straßer gewählt. Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses wurde Hans Wiesmaier, Wolfgang Leitsch und Markus Geier sind Mitglieder. Nach einstimmigem Beschluss einer Geschäftsordnung und einer Satzung gab Pröbst die Eilentscheidung zur Vergabe einer mobilen Heizung für die Marie-Pettenbeck-Schule bekannt. Wiesmaier berichtete, dass die „alte“ Heizung nicht mehr über die Zeit gerettet werden konnte und man die mobile Variante auch gebraucht hätte während des Umbaus für eine neue Anlage. Die Ausschreibung für eine neue Anlage, eine Gastherme, läuft. Diese werde bis zur Entscheidung der künftigen Heizanlage für die Schule, nach Schaffung der 2000 Quadratmeter fehlenden Schulraum, als Gesamtheizung eingesetzt und dann später die Zusatzheizung sein. Für die Schaffung des fehlenden Schulraums für Grund- und Mittelschule liege, so Pröbst, die Unbedenklichkeits-Bescheinigung der Regierung vor und man habe nun freie Hand in der Planung, ob man hier einen eigenen Neubau für die Grundschule oder einen Anbau an die bestehende Schule in Angriff nehme. Der nächste Schritt dafür ist eine Machbarkeitsstudie, wofür im Haushalt 80.000 Euro eingestellt sind. Sollte das Budget reichen, werde man auch zwei Machbarkeitsstudien in Auftrag geben, um einen Vergleich zu haben. Wiesmaier nutzte die Gelegenheit, seinem Nachfolger noch einen Rückblick über die immer bewegten Jahre der Schulentwicklung zu geben. Hier waren zuletzt herausragende Ereignisse die erste Anstellung einer geförderten Schulsozialarbeiterin im Landkreis und die erste G9 im Landkreis wie auch die Gründung des Mittelschulverbandes mit Taufkirchen und Velden. Der Haushalt der Schule mit 2,5 Millionen Euro sei gewaltig und entspreche dem, was früher eine Gemeinde hatte. Derzeit habe die Schule 550 Schüler, berichtete dazu Schulleiter Michael Braun, der auch über den Schulbetrieb in Corona-Zeiten die Verbandsmitglieder noch informierte. Für das kommende Schuljahr werde es wieder genauso viele Klassen wie heuer, eine weniger bei der Grundschule und eine mehr in der Mittelschule, geben.bs

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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