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Warum Atlaslogie? Im Interview mit Hallo Erding stellt sich Atlaslogist Thorsten Bischoff unseren Fragen.

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Thorsten Bischoff sitz an einem Tisch und zeigt auf das Modell einer Wirbelsäule
Thorsten Bischoff in seiner Praxis in Landshut © Thorsten Bischoff

Die Atlaslogie ist eine ganzheitliche, alternative und vor allen dingen gefahrenlose Heilmethode. Das Ziel ist es, die Statik der Wirbelsäule durch Aufhebung des Beckenschiefstandes zu optimieren, um somit für ein gut funktionierendes Nervensystem zu sorgen. Dies kann bei einer ganzen Reihe an Beschwerdebildern helfen. Im folgenden Interview beantwortet Atlaslogist Thorsten Bischoff unsere Fragen zu diesem Thema.

Herr Bischoff, ich habe noch nie von der Atlaslogie gehört, wie kommt das?

Das geht den meisten so. Die Atlaslogie nach Walter Landis kommt aus der Schweiz und ist daher in Deutschland noch recht unbekannt. Beim Schweizer Verband für Atlaslogie nach Walter Landis habe ich auch meine Ausbildung gemacht.

Verstehe. Wie lange sind sie als Atlaslogist schon tätig?

Ich darf diese erfüllende Tätigkeit jetzt schon im 12. Jahr ausüben. Meine Atlaslogie-Praxis baut sich seitdem alleine auf Empfehlungen auf. Das vermindert die für mich bei vielen verständliche anfängliche Skepsis.

Ok, aber was genau verstehe ich denn nun unter Atlaslogie?

Bei der Atlaslogie geht es um Heilung. Sie optimiert quasi die Voraussetzung für diesen Selbstheilungsprozess.

Inwiefern?

Naja, es geht eben darum, die Voraussetzungen für die Gesundheit zu optimieren. Die Basis für die Gesundheit ist eine, sich im Lot befindliche Statik und daraus resultierend, ein gut funktionierendes Nervensystem. Die Zentrale dafür ist der oberste Halswirbel, der Altas.

Mit welchen Beschwerden kann ich zu Ihnen kommen?

Es stellt sich für mich immer mehr heraus, dass der Atlas die Zentrale ist, für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Die Atlaslogie eignet sich für vielerlei Beschwerden: Kopfweh, Migräne, Schwindel, Rücken- Knie- oder Hüftbeschwerden oder auch organische Beschwerden wie zum Beispiel Verdauungsprobleme und vieles mehr.

Wann weiß ich, dass ich bei der Atlaslogie richtig aufgehoben bin?

Das ist tatsächlich die meistgestellte Frage und ich gebe seit 12 Jahren immer dieselbe Antwort: Das kann ich ihnen nach den ersten zwei Behandlungen sagen.

Aha, und wieso nach zwei Behandlungen?

Zentrieren tue ich jeden Atlas. Was ihr Körper damit anfangen kann, müssen sie durch die Veränderung ihrer Beschwerden, nach den ersten zwei Behandlungen bemerken. Die meisten merken es schon nach der ersten Behandlung, aber ab der zweiten Behandlung wissen sie definitiv, ob sie bei der Atlaslogie richtig aufgehoben sind.

Beispiel einer Atlaslogiebehandlung an einem Modell
Mit den Mittelfingern berührt der Atlaslogist den Atlas, um diesen in Schwingung zu versetzen. © Thorsten Bischoff

Und wie geht es danach weiter?

Dann geht es darum, dass das was gut ist, auch gut bleibt und das was schon besser geworden ist, ganz gut wird.

Wie viele Behandlungen sind dafür dann nötig?

Die meisten kommen zur zweiten Behandlung schon mit einem zentrierten 5. Lendenwirbel, der meistens den Beckenschiefstand aufhebt und sind bei der 4. bis 5. Behandlung das erste Mal vollständig zentriert. Das ist das erste Ziel der Atlaslogie, dass die Muskulatur den Atlas von einer Behandlung zur nächsten in der zentrierten Position lässt.

Also bleibt der Atlas dann ab einem gewissen Punkt dauerhaft stabil?

Naja, festschrauben kann ich ihn leider nicht. Die meisten kommen zwei bis drei Mal pro Jahr, um ihren beschwerdefreien Zustand zu erhalten oder bei Bedarf auch öfter. Glauben Sie mir, wenn sie einmal merken, wie gut es sein kann, geben sie sich mit weniger auch nicht mehr zufrieden.

Worin unterscheidet sich die Atlaslogie eigentlich von anderen Therapien wie Physio- oder Osteopathie?

Der größte Unterschied zu allen anderen, übrigens auch sehr guten Therapien, ist die Verbindung zwischen Atlas und dem 5. Lendenwirbel. Das ist das nachhaltige an der Atlaslogie. Bleibt der Atlas zentriert, bleibt auch die Wirbelsäule stabil und das Nervensystem funktionstüchtig.

Gibt es dabei eine Altersgrenze?

Nein, die Atlaslogie eignet sich für jedes Alter.

Thorsten Bischoff behandelt ein junges Mädchen
Egal ob jung oder alt: Atlaslogie eignet sich für jeden und ebnet den Weg zur Selbstheilung. © Thorsten Bischoff

Was würde so eine Behandlung dann kosten und kann diese auch von Krankenkassen übernommen werden?

Eine Atlaslogiebehandlung kostet 40€. Kinder bis vier Jahre werden kostenfrei behandelt, das war schon immer mein Credo. Ich möchte einfach so vielen Menschen wie möglich helfen. Da es in Deutschland noch zu wenig bekannt ist, wird es von den Kassen auch noch nicht übernommen.

Die meisten die zu mir kommen sind sehr überrascht, dass mit so wenig so viel möglich ist. Mich erstaunt es immer wieder, Woche für Woche, wie dankbar die meisten Körper sind, wenn wieder alles im Lot ist. Heilung lässt sich mit dem Verstand sowieso nicht erklären, man muss sie erfahren, denn heilen kann nur der Körper selbst.

Herr Bischoff, vielen Dank für ihre Offenheit und diesen spannenden Einblick! Haben sie zum Ende noch ein Schlusswort für unsere Leser?

Ja, an dieser Stelle möchte ich gerne nochmal an Walter Landis erinnern, der die Atlaslogie vor ca. 40 Jahren in der Schweiz entwickelt hat. Ihm haben wir das Wissen zu verdanken, dass der Atlas für ein so großes Spektrum an Beschwerden verantwortlich sein kann und dank ihm und seiner Methode können wir heute so vielen Menschen helfen.

Das Schöne bei der Atlaslogie ist einfach, dass man nicht dran glauben muss, das es hilft, sondern weil es hilft, fängt man an dran zu glauben, was auch die vielen Erfahrungsberichte zeigen. Genau das war der ausschlaggebende Punkt der mich bewegt hat, die Ausbildung zu machen.

Nach dem Interview durfte unser Reporter selbst in den Genuss einer Atlaslogiebehandlung kommen. Sein Bericht dazu lautet wie folgt: „Es war sehr entspannt und angenehm und eigentlich ist direkt bei der Behandlung gar nicht allzu viel passiert. Wo man es aber richtig gemerkt hat, war unmittelbar danach und auch in den folgenden Tagen. Meine ganze Position und Haltung hat sich verändert und es fühlte sich an, als müsse man sich erst wieder neu daran gewöhnen.“

Weitere Informationen zu Thorsten Bischoff und der Atlaslogie finden Sie auf Facebook und seiner Webseite.

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