Werner Brombach: Perfekter Marketingspezialist und Traumchef

Erding

(ha) – Er ist ein Macher. Schon als junger Bursche zeigte sich Werner Brombach als vielseitig talentiert, passioniert und zielstrebig. Die Party zu seinem 70. Geburtstag wurde diesem Tausendsassa, dem Mann mit der schwarzen “Panoramabrille” mehr als gerecht und zeigte, dass er trotz seines enormen, beruflichen Erfolges immer noch ein Mensch geblieben ist, ein guter Freund und für seine Mitarbeiter “Der beste Chef der Welt”. Über 1000 Gäste hatte er zu seinem Geburtstag in seine festlich dekorierte Verladehalle eingeladen. Das Defilée der Gratulanten dauerte dementsprechend. Darunter waren nicht nur die von vielen mit Spannung erwartete “Lichtgestalt”, Franz Beckenbauer mit Gattin Heidi, Mario Basler, Christian Neureuther und Rosi Mittermaier, sowie die Sportler des Erdinger Alkoholfrei Teams. Auch Politiker, wie Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein, Wirtschaftsminister Martin Zeil und die lokalen Politgrößen gaben sich die Ehre. Daneben kamen viele Vertreter namhafter Brauereien, Gastronome, sogar aus USA und Asien sowie Getränkehändler. Die ganze Belegschaft, immerhin 450 Personen, und 70 Rentner feierten ebenfalls mit. “Ich bin mit den Leuten groß und erfolgreich geworden und möchte meinem ganzen Team danken”, so der Jubilar. Stellvertretend für alle wünschten ihm zwölf Mitarbeiter filmisch das Allerbeste. Die beiden Betriebsratsvorsitzenden Gerd Zeitler und Christian Goldbrunner würdigten sein soziales Engagement und hatten ihm eine gläserne Weltkugel mit 76 roten Punkten mitgebracht. Dort überall werde Erdinger Weißbier verkauft. Auch die Geschäftsführer Josef Westermaier und Peter Liebert wussten nur Lobeshymnen über ihren Chef zu berichten. Dazwischen erfreuten Akrobatin Christiane König, die Sänger Joan Orleans und Roberto Blanco, die Hauskapelle d’Blechblosn, Peter Heger mit seinem Chor, Wolfgang Krebs als Stoiber-Double und Moderator Gerd Rubenbauer beim perfekt inszenierten Abend. Michael Weiß, Präsident des Brauerbundes, erklärte, dass das Weißbier lange Zeit ein Mauerblümchendasein fristete, aber Brombach unbeirrt daran geglaubt, es konsequent und zielstrebig aus der Nische geführt und international populär gemacht habe. Auch beim Alkoholfreien habe er Maß- stäbe gesetzt, es als Wellness-Getränk positioniert und ihm neue Konsumentenschichten erschlossen. Durch gezielte Marketingmaßnahmen, etwa bekannte Testimonials wie den “Kaiser”, habe er aus seinem Gebräu eine Marke gemacht. Brombach sei kein egozentrischer Einzelkämpfer, sondern habe immer das Wohl seiner Branche im Auge. Seine ausgezeichneten politischen Kontakte habe er nie nur zum Eigeninteresse genutzt. Sehr bewegend war es für den Jubilar, der vor 34 Jahren die Brauerei seines Vaters übernahm, als sein alter Deutschlehrer, einige Klassenkameraden aus der Oberrealschule und seine Spezln der Marquartstein Jazz-Cats auftauchten, bei denen er früher als Bandleader fungierte. Dabei erfuhren die Gäste auch, dass der Bräu ein frecher Lausbub, ein ausgezeichneter Ringer, Gewichtheber, Musiker, Schauspieler und ein Spitzenschüler war mit einer Schwäche für Deutsch. Schriftlich gratulierten zu-dem Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl und Papst Bene- dikt. Fürs leibliche Wohl sorgte Alfons Schubeck mit vier Gängen.

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