Neubau

Wohnen am Altwasser: Spatenstich für Mehrfamilienhaus in Berglern

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Spatenstich für ein ehrgeiziges Projekt in Berglern: „Wohnen am Altwasser“ heißt: Barrierefreie und energetisch hocheffiziente Wohnungen.

Spatenstich für ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt in Berglern: Das Vorhaben „Wohnen am Altwasser“ geht jetzt an den Start.

Erding – Spatenstich für ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt in Berglern: Das Vorhaben „Wohnen am Altwasser“ geht jetzt an den Start. Sieht man mal vom regnerischen Wetter ab war es ein guter Start: 60 Prozent der Wohnungen konnten bereits am Markt platziert werden. Es ist, wie Adrian Scharl vor den vielen Gästen, darunter alle drei Bürgermeister und die zuständige Referentin Elisabeth Bauer, betonte, schon deshalb zukunftsweisend, weil es „eine flexible Nutzung in allen Lebensphasen“ gestatte. 

Alle Wohnungen seien nämlich barrierefrei, durch einen Aufzug erschlossen. Dazu kommt ein Energiestandard, der sich sehen lassen kann: Weil die Wohnungen den „KFW-Standard 55“ erfüllen sind sie öffentlich förderfähig. Und so ist sich Adrian Scharl sicher: „Das Mehrfamilienhaus wird eine in Berglern selten zu findende Wohnqualität im gehobenen Segment bieten.“ 

Bei der Heiztechnik setzt das Unternehmen auf eine Holz-Pellet-Anlage. Gebaut werden zwei Baukörper, und im ersten Abschnitt sind es bereits zehn Eigentumswohnungen. Die Gemeinde Berglern ist mit einer der Wohnungen mit im Boot, so Bürgermeister Anton Scherer. 

Der Gemeinderat habe sich die Sache nicht leicht gemacht, habe es doch gegolten, die unterschiedlichen Interessen miteinander zu vereinbaren. Das habe für die Nachbarschaft genau so gegolten wie für die schwierige Stellplatzfrage an der bekanntermaßen nicht besonders breiten Eittinger Straße. Auch sollte das Vorhaben sich ins Ortsbild einfügen, zugleich aber auch wirtschaftlich sein. 

Das ist alles gelungen, Adrian Scharl bedankte sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Berglern. Er ist bekanntlich persönlich mit der Gemeinde verbunden, und so bekannte er: „Ich wollte unbedingt was in Berglern machen!“ Und wenn schon, dann sollte es auch passen: „Ich wollte in diesem Ort etwas Schönes bauen und habe mich mit aller Kraft dafür eingesetzt.“ 

So habe er sich um das Grundstück, das die Gemeinde erworben hatte, beworben, und er sei froh, dass er mit seiner Planung habe überzeugen können. Er gab zu, dass es für ihn mit seinen 30 Jahren schon eine Herausforderung gewesen sei, in die Planung zu investieren. 

Das Büro Biersack-Brunner habe hier gut gearbeitet, lobte er. Die Investitionssumme gab er mit sieben Millionen Euro an. Dass die bisher veräußerten Wohnungen alle an Berglerner gegangen sind, war dem Unternehmer ebenfalls eine Erwähnung wert. 

Das zeige den Bedarf, eine Sache, die auch Bürgermeister Anton Scherer nicht unerwähnt lassen wollte. Die Vermarktung der Wohnungen übernimmt das Vertriebsorgan der Unternehmensgruppe Scharl, die sich schon bei diesem Spatenstich mit der regionalen Wirtschaft verbunden zeigte. Das beweist ein Blick auf die bereits bekannte Liste der beteiligten Unternehmen, die weitgehend aus dem Raum stammen - kw

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