Zwei glückliche Preisträger

Erding

(kg) – Die diesjährigen Kulturpreisträger des Landkreises Erding sind der Historische Verein Erding und der Dorfener Kirchenmusiker Ernst Bartmann. Landrat Martin Bayerstorfer überreichte den Preis, der mit 1500 Euro dotiert war, in der Stadthalle Erding. Das Sinfonieorchesters der Kreismusikschule unter der Leitung von Veronika Marschall umrahmte den festlichen Akt, zu dem viele Politiker und Ehrengäste erschienen waren. Zum 30. Mal wurden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die durch ihr künstlerisches Werk das Kulturleben des Landkreises aufgewertet haben. „Kultur in unserem Landkreis ist Kultur in unseren Städten, Märkten und Gemeinden“, sagte Bayerstorfer in seiner Festansprache. „Ein Lebensraum wird erst dann zur Kulturlandschaft, wenn er gepflegt wird“, lobte Bayerstorfer. Aus diesem Grund erhielt der Historische Verein Erding den Kulturpreis 2008. Im Jahr 1978 wurde der Verein gegründet. Seither hat er sich die Forschung und Ermittlung auf die Fahne geschrieben. Mit monaltichen Vorträgen, Kunstfahrten zu Denkmälern, Schlössern und Museen bereichert der Verein das kulturelle Leben.  Mit rund 400 Mitgliedern sammelt der Verein Kunstwerke und möchte die Jugend fördern. Doch dies sei längst noch nicht alles, wie Bayerstorfer erwähnte. Stellvertretend für den Verein nahm Vorsitzende Heike Schmidt-Kronseder den Preis entgegen. Ihr Vater Gerhard Schmidt gründete einst den erfolgreichen Verein. „Er bringt seinen Mitmenschen große Kunst zu Gehör“, fuhr der Landrat in seiner zweiten Laudatio fort. Ernst Bartmann, dessen Lebensmittelpunkt in der Isenstadt ist, durfte ebenfalls einen Kulturpreis entgegennehmen. Verwurzelt in Dorfen schaffte es der 32-jährige Kirchenmusiker, die Nachfolge von Benno Meindl als Chorleiter und Organist in Maria Dorfen anzutreten. Auch er war es, der den Männerchor gründete. Mit seinem tadellosen Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,0, das er in Dorfen ablegte, entschied er sich für ein Studium der katholischen Kirchenmusik am Salzburger Mozarteum. 2001 schloss er dieses ab. Ebenso studierte er bis 2006 Fachmusikleitung und beendete in diesem Jahr die Fachrichtung Komposition. Jetzt arbeit der Vollblutmusiker an seinem Doktortitel zum Thema „Oper im 18. Jahrhundert“. Seine „vollendete Beherrschung“, wie Landrat Martin Bayerstorfer sein Können beschrieb, brachte ihm jetzt einen Kulturpreis. Doch seiner Heimatstadt Dorfen ist der erfolgreiche Organist stets treu geblieben. Den diesjährgien Festvortrag hielt Prof. Dr. Hans Maier, Kultusminister a.D., zum Thema „Europäische Kultur – Phanton oder Wirklichkeit?“. Den krönenden Abschluss der Veranstaltung stellte der Eintrag der Festredner und der Preisträger in das Goldene Buch dar.

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