Aaron Brooks

Der „Homunculus“ ist angekommen

Die erste Single „Just A Picture In A Frame“ erscheint am Freitag.

Aaron Brooks macht sein eigenes Ding Mit „Just A Picture In A Frame“  kommt am Freitag die erste Single aus „Homunculus“, mit einer CD-Release-Party am 21. September wird dann im Freisinger Furtnerbräu das ganze Album „Homunculus“ präsentiert. Nach der Trennung von „Simeon Soul Charger“ hat Frontmann Aaron Brooks (Foto) damit sein erstes Solo-Album fertig gestellt.

Er ist immer noch da! Und sogar intensiver denn je! Auch wenn sich „Simeon Soul Charger“, die Psychedeliker aus Ohio in den USA getrennt haben, muss der Landkreis Freising nicht auf seine schon lieb gewonnene alternative Wohngemeinschaft aus Bauernried bei Nandlstadt verzichten: Nach Rick Philipps macht jetzt auch der charismatische Frontmann Aaron Brooks sein eigenes musikalisches Ding und veröffentlicht am Freitag, 21. September sein erstes Solo-Album „Homunculus“. Gefeiert wird mit einer rauschenden CD-Release-Party am Erscheiungstag ab 20 Uhr im Furtnerbräu in Freisings Oberer Hauptstraße. Brooks kehrt damit nach einer zweijährigen Abstinenz von der Musikszene zurück. 2011 zog er mit seiner Band nach Deutschland - und im Laufe der Jahre erspielten sie sich eine große Fanbase in ganz Europa. Was können seine Fans von „Homunculus“ erwarten? „Spektakulär“ sagt Kalle Wallner von der produzierenden „Gentle Art of Music“. 

Direkt im Opener „Consume“ präsentiert Aaron Brooks seine zynische Seite und die messerscharfe Sicht auf unsere betäubte, moralisch verkommene Konsumgesellschaft. Bass und Schlagzeug legen das trocken groovende Fundament, das man so gar nicht auf einem Songwriteralbum erwartete hätte. „Wake Up the Mountain“ dreht sich um den Gedanken, dass man sein Leben verschwendet hat. Traurig, fast schon depressiv, klingt Aarons glasklare Stimme über einem wunderbaren Pianoteppich. Und gegen Ende wacht der Berg tatsächlich auf: Orchestral und cineastisch setzen verzerrte Gitarren, Streicher und monumentale Chöre ein. Assoziationen an Muse sind nicht wegzuwischen. Warum auch? Progressiv sind viele der abwechslungsreichen Songs auf seinem Album, aber nicht um Dinge kompliziert zu machen, sondern um zu überraschen und mitzureißen. Besonders dann, wenn die Tür aufgerissen wird und das Licht in den dunklen Raum strömt. 

Im Vergleich zu Simeon Soul Charger zeigt Aaron Brooks aber auch langsamere, melancholischere Songs. Das Klavier übernimmt oft einen tragenden Part, aber eben auch Streicher und das Schlagwerk eines Orchesters. Seine Inspiration stammt mehr von persönlichen Erfahrungen, seien es die ihm sehr wichtigen Begegnungen mit Menschen bei seinen Tourneen oder eben die düsteren, depressiven Momente. Nach dreizehn aufregenden Songs in wechselnden Besetzungen blickt Aaron mit „Digital“ noch einmal kritisch auf unsere Gesellschaft, untermalt von Synthesizern und raffinierten Chören. Produziert wurde Aarons Solodebüt „Homunculus“ von Yogi Lang, einem der beiden Köpfe von RPWL und Labelchef von Gentle Art Of Music. Sein RPWL- und Labelkollege Kalle Wallner steuerte eine ganze Menge Gitarren bei, während Lang für den exzellenten Sound sorgte, wie er es in der Vergangenheit auch für Künstler wie Ray Wilson getan hat. Die erste Single „Just A Picture In A Frame“ erscheint am Freitag.

Quelle: freising-online

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