Agentur für Arbeit Freising

Windisch folgt auf Karin Weber

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Nach 13 Jahren in Freising wird Karin Weber als Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit jetzt durch Nikolaus Windisch (r.) ersetzt. Landrat Josef Hauner sagt Servus und Willkommen. 

Nach 13 Jahren an der Spitze der Freisinger Agentur für Arbeit wurde am vergangenen Wochenende Karin Weber in die „berufsfreie Zukunft“, wie sie ihren bevorstehenden Ruhestand selbst nennt, verabschiedet. Ihr folgt Nikolaus Windisch nach, der ein bestens bestelltes Feld in den Bezirken Freising, Erding, Ebersberg und Dachau übernimmt, sich aber dennoch großen Herausforderungen gegenüber sieht. 

Eines wird Nikolaus Windisch, dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Freising so schnell nicht gelingen: Als „Farbtupfer im Grau des Alltags“ hat Ralf Holtzwart, Geschäftsführer der Regionaldirektion, Windischs nun aus dem Berufsleben ausgeschiedene Vorgängerin Karin Weber stets wahrgenommen.Bunt gekleidet sei sie stets gewesen, was Karin Weber auch gern bei ihrer Verabschiedung bestätigte: Optisch in Blumen-Outfit, aber auch mit fünf Dirndln, die sie in den vergangenen 13 Jahren in Altbayern erworben hat und nun mitnimmt in ihre fränkische Heimat Fürth. 

Viel wichtiger aber, da waren sich die Laudatoren Holtzwart, Landrat Josef Hauner, Verwaltungsausschuss-Vorsitzender Andreas Karl und Bezirkspersonalrats-Vorsitzender Reiner Mehringer einig, sei die berufliche Leistung, die Karin Weber seit 2006 in Freising gebracht hat: Die Erweiterung des Agenturbezirks Freising/Erding um Ebersberg und Dachau oder die Verwandlung der ARGE zum Jobcenter habe Karin Weber „hervorragend gemeister“, so Holtzwart. Mit dem Ziel, stets das „regionale Netzwerk für den Arbeitsmarkt“ eng zu stricken, sei sie „ein Glücksfall für die Agentur in Freising“ gewesen, wusste Andreas Karl zu berichten. Die so Hochgelobte bekannte denn auch, am liebsten mit hoch gekrempelten Ärmeln zu arbeiten und „jeden Tag gern am Arbeitsplatz erschienen“ zu sein. 

Damit dient sie für die Kunden des Bezirks mit Vollbeschäftigung als Vorbild, denn am Arbeitsplatz erscheinen zu können, das ist das existenzielle Ziel der Agentur-Kunden, die fortan Nikolaus Windisch übernimmt. Der Oberpfälzer ist seit dem Jahr 1982 in der Agentur für Arbeit beschäftigt und kommt nun direkt als operativer Geschäftsführer aus der Regensburger Agentur nach Freising: „Das Beste für den Menschen erreichen“ will er, dabei in Zeiten unbesetzter Ausbildungsstellen Unternehmen wie Bewerber optimal versorgen. Dies soll gelingen, indem er die gute Zusammenarbeit mit den kommunalen Partnern weiter voran treibt, höchsten Wert auf Qualifizierung legt: „Das Wohl der Region steht im Zentrum“, sagt er: „Für die Agentur und für die Menschen!“

Quelle: freising-online

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