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Begeisterung für die Stadt wecken

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Aktiv in der City: Unser Foto zeigt v.l. Michael Rattenhuber, Stefan Manhart und Max Kirchmaier (v.l.).

Auch wenn die Aktive City Freising ein noch junger Verein ist, macht sie ihrem Namen doch alle Ehre. Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung und bei einer Pressekonferenz am Freitag stellte der neue und alte Vorsitzende Max-Josef Kirchmaier - bei der Jahreshauptversammlung wurde neben Kirchmaier auch Michael Fuchs wieder als Vertreter der Wirtschaft gewählt - die im vergangenen Jahr angepackten Projekte vor.

Insgesamt 16 waren es an der Zahl und für Kirchmaier waren die wichtigsten die Aktion „Freisinger Stadtzimmer mit Büchertauschbörse“, die Beteiligung am Freisinger Rosentag, das Zamma-Festival, wo man als „Kümmerer“ auftrat und die vielen Baustellen im Zuge der Innenstadtsanierung, wo der Verein seine Aufgabe darin sieht, die Belastungen für die Anlieger zu verringern und die Kunden „bei der Stange zu halten und Brücken zu schlagen. In diesem Zusammenhang nennt Kirchmaier auch die Aktion „Baustellen werden zu Schaustellen“, bei der Baustellenzäune zu Informationszwecken genützt werden. Als besonders gelungen nennt Kirchmaier auch die Eröffnung des Pop-up-Stores in der Oberen Hauptstraße, der bisher gut besucht worden ist und in dem sich Kunden über die laufenden Maßnahmen aus erster Hand informieren können. Deshalb ist für die Zukunft auch geplant, den Store, dessen unentgeltliche Nutzungdauer im April ausläuft, in eine städtische Liegenschaft zu verlegen. Kirchmaier sieht den Verein in der Informationsarbeit gegenüber den Freisinger Bürgern aber nicht als verlängerter Arm der Stadtverwaltung, sondern eher als Institution, um Freising insgesamt attraktiver zu machen. „Wir wollen die Freisinger abholen, wollen sie für Freising begeistern und auf Freising stolz machen“, so Kirchmaier. Das soll in Zukunft vor allem auch durch einen eigenständigen Markenauftritt erfolgen, dessen Kernprodukt die Freisinger Innenstadt ist und mit der man ihre Facetten deutlicher darstellen will. Unter Federführung von Michael Rattenhuber wurde eine Markenpositionierung erarbeitet, die neben den Themen Einkaufen, Gastronomie und Atmosphäre auch die Alleinstellungsmerkmale Freising deutlich hervorhebt. Innenstadt, Einkaufsstadt, Domstadt und Genussstadt sind die Oberbegriffe, die künftig auf Plakaten zu finden sein werden, deren erste Entwürfe von Stefan Manhart bei der Pressekonferenz vorgestellt wurden und mit denen man zukünftige Veranstaltungen bewerben will. Unaufgeregt, ruhig und authentisch sollen sie Manhart zufolge sein, und man habe bewusst Pastellfarben gewählt, weil diese die Häuserfronten in der Freisinger Innenstadt wiedergeben. Passend zu den Themen „ Vielfalt und Genuss“, „Bummeln und Verweilen“ oder „Zentrale Einkaufsstraße mit charmanten Seitengassen“ wird es jeweils ein großes Foto geben, das unten durch die Silhouette der Freisinger Innenstadt abgegrenzt ist. Ein Slogan und eine kurze Beschreibung sollen dann auf das jeweilige Ereignis aufmerksam machen. Begeistert zeigte sich auch Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, der es besonders schön findet, „dass die Idee von Mitgliedern des Vereins Aktive City Freising initiiert wurde“ und mit der eine eigene Identität für die Freisinger Innenstadt geschaffen wird. „Ich bin gespannt darauf, wie sich die Idee ausbreitet und wie Freising als Stadt wahrgenommen wird“, so Eschenbacher.

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