Altes Gefängnis

Die Saison beginnt jetzt wieder

Gernot Anders, Walter Bucks, Walter Dietz, Ernst Graßy, Dr. Thomas Mücke, Willi Pronold, Albert Schindlbeck und Herbert Thalmair (v.l.) begleiten die Besucher gerne durch das Gefängnismuseum.

Das Alte Gefängnis ist ein rund 300 Jahre altes, historisches Gebäude inmitten der Altstadt von Freising. Bis zum Jahre 1965 noch als Amtsgerichtsgefängnis genützt, wurde es noch im selben Jahr geschlossen. Das Gebäude stand dann 40 Jahre leer und verfiel zusehends. 2005 gründete sich der Förderverein mit dem Ziel, den weiteren Verfall dieses historischen Baudenkmals zu verhindern.

Die Renovierung haben Vereinsmitglieder ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und ortsansässigen Firmen bewerkstelligt. Mittlerweile hat sich das Alte Gefängnis zu einem kulturellen und gesellschaftlichen Treffpunkt für Freisinger und Gäste entwickelt. In den gewölbten Räumen im Erdgeschoss sollte ein Weinlokal entstehen, das dann bereits im Juli 2007 eröffnen konnte und sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. Die Wohnung des ehemaligen Gefängnisdirektors im ersten Stock schien bestens geeignet zu sein für eine Galerie für Kunst und künstlerisches Handwerk. Die Galerie nahm 2007 den Betrieb auf und wird von den Kunstschaffenden ausgesprochen gerne genutzt. Seit 2011 bietet der Förderverein Altes Gefängnis Freising Führungen durch die barocken Gefängniszellen im Gefängnisturm, den Verhörraum mit Folterinstrumenten, eine „neuzeitliche“ Gefängniszelle (1940) und Baaderstube aus etwa der gleichen Zeit. An öffentlichen Führungen können Besucher von Mai bis Ende Oktober jeden Samstag um 14 und 15 Uhr teilnehmen. Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit zu Sonderführungen.

Quelle: freising-online

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