Verabschiedung von Lore Sprickmann Kerkerinck

Eine Richterin "mit Leib und Seele"

Unser Bild zeigt v.l.: Heike Seiler, Dr. Christian Seiler, Lore Sprickmann Kerkerinck, Peter Küspert und Justus Sprickmann Kerkerinck.

Mit einer Feierstunde im Sankt-Georgs-Haus wurde in der vergangenen Woche der Amtswechsel an der Spitze des Freisinger Amtsgerichts nunmehr auch offiziell vollzogen. Bereits am 1. Juni hat der neue Direktor des Gerichts, Dr. Christian Seiler, seinen Dienst angetreten. Er löst Lore Sprickmann Kerkerinck ab, die seit Mitte März einen Senat am Obelandesgericht München leitet.

Rund hundert Gäste wohnten der von der Gruppe “Spirit of Swing“ schwungvoll eröffneten Zeremonie bei. In ihren Grußworten hoben Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig und der stellvertretende Landrat Robert Scholz die Bedeutung des Amtsgerichts für die Bürger der Stadt und des Landkreises Freising hervor. Trotz personeller Unterbesetzung und der Konfrontation mit aktuellen Problemen, wie etwa der Ankunft zahlreicher unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge habe das Amtsgericht seine Aufgaben gut und zuverlässig erfüllt und dadurch die Wahrnehmung der Justiz in der Öffentlichkeit positiv geprägt. Die lange Geschichte Freisings als Gerichtsort hatten der Präsident des Landgerichts Landshut, Heinz-Peter Mair, und der Präsident des Verfassungsgerichtshofes und des Oberlandesgerichts München Peter Küspert im Fokus. Küspert würdigte die Verdienste der scheidenden Direktorin und, die er in den neun Jahren ihrer Tätigkeit als Richterin „mit Leib und Seele“ erleben durfte. Dem neuen Direktor bescheinigte er Teamfähigkeit und eine freundliche, offene Art. In seiner Ansprache hob Seiler hervor, dass er eine bestens aufgestellte Behörde übernommen habe. Es sei ihm ein Anliegen für seine Mitarbeiter stets ein offenes Ohr zu haben, weil der Erfolg des Gerichts und die Wahrnehmung seiner Arbeit in der Öffentlichkeit vom Einsatz eines jeden Mitarbeiters abhänge. Seiler, der in der Vergangenheit bereits zweimal für einige Monate am Amtsgericht Freising ausgeholfen hatte, kündigte an, diesmal länger bleiben zu wollen. Eine Entscheidung, die allein schon wegen der Lage des Gerichts und seiner Einbindung in das historische Ensemble des Freisinger Dombergs verständlich ist, so der stellvertretende Landrat, Robert Scholz.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Fund einer teilskelettierten Leiche
Fund einer teilskelettierten Leiche
Gemeinsam stark für Tibet
Gemeinsam stark für Tibet
Große Freundin der kleinen Stacheltiere
Große Freundin der kleinen Stacheltiere
Herbstversammlung
Herbstversammlung

Kommentare