Müllberge am Aquapark

"Aquapark Aktiv": Eine Initiative gegen die Vermüllung

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Michael Schmalfuß und Lisa Gadenne Wurzbacher sind im Aquapark unterwegs, zusammen mit etlichen anderen Freiwilligen bekämpfen sie den Müll.

Die Müllberge am Aquapark haben etliche Menschen nicht ruhen lassen. Sie haben eine Gruppe „Aquapark Aktiv“ gegründet und konnten etliche Freiwillige rekrutieren, die tatsächlich auch am Sonntagvormittag zwischen den immer dichter liegenden Badelaken der Gäste herum laufen und den Müll zusammen suchen.

An einem Sonntag waren es immerhin sechs. Damit nicht genug: Die Gruppe unter der Führung von Michael Schmalfuß hat die Zusammenarbeit mit einer anderen, noch besser aufgestellten Aktionsgruppe aufgenommen: „Unfairmüllt“ aus der Nachbargemeinde Langenpreising ist schon länger in Sachen „Müll“ unterwegs, und zwar mit medienwirksamen Aktionen auch im Kreis Freising. Michael Schmalfuß machte gegenüber der Redaktion deutlich, dass er sich freuen würde, wenn noch mehr mitmachen würden.

 „Die anderen, die hier unterwegs sind, sind etwas kamerascheu. Ich bin eigentlich der Medienmann“, grinste er, als das Forum die Aktiven besuchte. Von „Unfairmüllt“ war Lisa Gadenne Wurzbacher mit dem Staubsauger gekommen, mit dem sie die Zigarettenkippen aufsaugte, um sie dann zu Demonstrationszwecken in eine große Plexiglas-Säule zu füllen.

"Es gibt keinen Mülldienst!"

Die Eigentümer vom Aquapark haben inzwischen eine unmissverständliche Ansage per Aushang verbreitet: „Es gibt keinen Mülldienst!“ Das bleibt richtig, die Freiwilligen sind nicht die Ausputzer der Nation. Wem aber der Aquapark am Herzen liegt, der kann sich vor allem auf dem „Facebook“-Kanal an den 1961 geborenen Michael Schmalfuß wenden.

Das Beispiel der Ehrenamtlichen scheint aber, so zumindest der Eindruck, zu fruchten.

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