Die Arbeitsagentur Freising expandiert deutlich

Die Agentur-Chefs von links: Michael Schmidt, Inge Brookmann, Karin Weber und Andreas Bräutigam.

Im R

ahmen einer Neuorganisation der Bundesagentur für Arbeit (NEO), in der die bundesweit 176 Agenturen auf 155 reduziert werden, ist es erforderlich, einige Agenturen zu zusammenzufassen. In diesem Zusammenhang wurden die Landkreise Dachau und Ebersberg, die bisher zu München gehört haben, in den Verantwortungsbereich der Freisinger Agentur für Arbeit integriert. Bei einer Presserunde erläuterte Karin Weber, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Freising, die Neuerungen. Für die der Agentur Freising zugeordneten Agenturen Dachau und Ebersberg bedeute das keine „Degradierung“ und diese fassten es auch eher als eine „freundliche Übernehme“ auf, wie es Inge Boockmann, Leiterin der Agentur Ebersberg, formulierte. Kernpunkt der Neuorganisation, so Weber, sei die Neudefinition der Aufgaben innerhalb der Geschäftsbereiche. Der Bundesagentur sei wichtig, dass sich die Netzwerke in den einzelnen Regionen noch stärker entwickeln, so dass der Zuschnitt der Agenturen in der neuen Form sich an den Landkreisgrenzen orientierte. Das Kerngeschäft Beratung, Vermittlung und Präsenz bei Arbeitgebern und Betrieben sei weiterhin Aufgabe der Agenturen vor Ort. Für die Bürger und Bewerber, versicherte Weber, ergeben sich durch die Umstrukturierung keine Änderung, lediglich die zugeordneten Geschäftsstellen Dachau und Ebersberg werden künftig als Arbeitsagenturen geführt. Voraussichtlich ab März 2013 werde eine ganz große Neuerung der Bundesagentur, nämlich die „Elektronische Leistungsakte“, eingeführt Rein sachbearbeitende Tätigkeiten ohne unmittelbaren Kundenkontakt, so der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung Michael Schmidt, würden zusammengefasst und in einem zentralen Stützpunkt, dem operativen Service in München, verwaltet. Für die Bediensteten der künftig Freising zugeordneten Arbeitsagenturen sei wichtig, dass kein Personalabbau erfolge. Durch die Fusionierung ist der Mitarbeiterstamm der Freisinger Agentur von 160 auf 228 Bedienstete angewachsen. Die Zuständigkeit der Geschäftsführung in Freising erweitert sich um rund 88 Prozent und erstreckt sich von bisher 119000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auf nunmehr auf 222800. Abschließend versicherte Weber, dass sich die Arbeitslosenquote durch die Einbeziehung der Quoten von Dachau und Ebersberg nicht signifikant geändert hat. Die durchschnittliche Quote von Freising (2,2 Prozent) und Erding (1,8 Prozent) betrug im September 2,0 Prozent, durch die Einbeziehung von Dachau (2,3 Prozent) und Ebersberg (2,2 Prozent) errechnet sich eine durchschnittliche Quote der vier Agenturen von 2,12 Prozent.

Quelle: freising-online

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