Für die Moosburger läuft es dieses Jahr anders

Baustellenoptik: Containerstadt im örtlichen Freibad  

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Containerstadt für Kasse, sanitäre Anlagen, Kiosk und Wasserwacht: Der Bauhof arbeitet mit Hochdruck an der Inbetriebnahme der provisorischen Anlage. 

Das Moosburger Freibad öffnet am 15. Juni. Die bestellten Container sind geliefert und angeschlossen worden. Der Bauhof der Stadt erweist sich einmal mehr als unverzichtbar bei der Herstellung der Betriebsbereitschaft der wichtigen Freizeitanlage. 

Moosburg- Die Vorbereitungen dazu sind im vollen Gange, und das ist im Moosburger Fall tatsächlich ein Thema: Weil das Umkleidegebäude abgerissen ist und die Bauvorbereitungen für das Hallenbad angelaufen sind mussten Container aufgestellt werden. 

Diese sind in den vergangenen Tagen erst gekommen, mussten natürlich angeschlossen und betriebsfertig eingerichtet werden. Es ist wieder einmal der städtische Bauhof, ohne den gar nichts geht, oder ohne den alles wesentlich teurer geworden wäre. Die Männer leisten in diesen Tagen Übermenschliches, damit ein möglichst ungestörtes Badevergnügen möglich wird. 

Hygienekonzept und zusätzliches Reinigungspersonal

Natürlich muss dann das eine oder andere auch mal warten, was jetzt nicht unmittelbar mit dem Freibad zu tun hat. Aber in sozialen Netzwerken, in den verschiedenen „Facebook“-Gruppen, wird bereits emsig diskutiert, wann es denn so weit ist, dass man baden kann. Andere Freibäder öffnen früher. Dass das in Moosburg nicht so einfach ging ist der parallel laufenden Baustelle und deren Folgen geschuldet. Es ist ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt worden. 

Dazu gehört die Einstellung von zusätzlichem Reinigungspersonal. Es ist tatsächlich so: Sobald jemand auch nur eine Türklinke etwa vom „Stillen Örtchen“ angefasst hat muss jemand mit Lumpen und Desinfektionsmittel bereit stehen und buchstäblich hinter jedem her putzen. Das bedeutet einen erheblichen auch finanziellen Mehraufwand. Kassenhäuschen und sanitäre Anlagen sind jetzt in schräg angeordneten Containern entlang des Weges angeordnet worden, der Richtung Skate-Anlage führt. 


Die Umkleiden dürfen aus Infektionsschutzgründen nicht in geschlossenen Räumen sein, so der aktuelle Stand auf der Baustelle. Bekanntlich ändern sich diese Bestimmungen fast täglich. Zur Hallenbad-Baustelle hin ist ein Bauzaun aufgebaut worden. Badegäste können also den Baufortschritt studieren. Unterdessen haben alle direkt mit dem Freibad befassten Mitarbeiter ebenfalls alle Hände voll zu tun, treffen die letzten Vorbereitungen wie die Reinigung der Beckenränder oder die Installation der Lautsprecheranlage für Durchsagen. 

Diese etwas antik aussehenden Geräte lagen noch am Boden, als das FORUM kam. Es dürfte wohl nach aktuellem Stand die letzte Badesaison in diesem „alten“ Freibad sein, denn bekanntlich soll ja auch das Freibad selbst einer Sanierung unterzogen werden auf der Basis eines Edelstahlbeckens. Das Freibad ist ein nicht unwesentlicher Faktor bei der Stärkung dieser Rolle im Kräftespiel zwischen Erding, Freising und Landshut. Das gilt gerade jetzt, denn parallel dazu müssen gleich zwei Gemeinden im Kreis Freising ihre Bäder entweder aus dem Rennen nehmen oder zumindest große Fragezeichen machen: Nandlstadt und Rudelzhausen. Gut möglich also, dass es heuer auch Badegäste aus diesem Raum gibt.

Quelle: freising-online

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