Altstadtförderer Moosburg

Am betreuten Wohnen festhalten

Damiela Eiden bleibt an der Spitze der Altstadtförderer in Moosburg.

Die Altstadtförderer in Moosburg halten an ihrer Kritik an dem geplanten Gebäude im Weingraben für betreutes Wohnen fest, allerdings haben sie nach einer intensiven Debatte am Rand der Hauptversammlung ihre Haltung präzisiert.

So stellen sie sich unmissverständlich hinter das Vorhaben, in diesem Bereich betreutes Wohnen anzubieten. Das sei richtig und zielführend, allerdings müssten einige Grundsätze beachtet werden, an denen auch die Altstadtförderer nicht rütteln lassen. Wie berichtet hatten die Investoren die Vorlage nach Kritik aus allen Fraktionen im Stadtrat erst einmal zurück gezogen. Die Stellplatzsatzung der Stadt wurde durch den Entwurf eben doch nicht eingehalten, und nicht wenige fordern, dass die Ladenzeile im Weingraben nicht unterbrochen werden dürfe. Genau das aber würde hier passieren. Dass das ganze Projekt nicht optimal bisher gelaufen ist gaben auch anwesende Stadträte, darunter zweiter Bürgermeister Martin Pschorr, zu. Zu lange seien die Entscheidungsgremien in der Stadt außen vor gelassen worden.  Aber auch die Kritik, die der Vorstand in einem Schreiben an Stadt und Ausschuss formuliert hatte, war in der Versammlung nicht unumstritten. Investoren sollte man nicht so verprellen, meinte unter anderem Josef Birnkammer. Auch stellte er die Frage, wie angesichts des ohnehin bestehenden Leerstandes in der Stadt die hier neu zu schaffenden Verkaufsflächen gefüllt werden sollten. Er selbst konnte ein Lied davon singen: Sein Ladenlokal steht mal wieder leer. Es gab allerdings auch die Gegenteilige Auffassung, unter anderem von Alfred Wagner, der später zum neuen Kassierer gewählt wurde: Moosburg habe unter dem Strich zu wenig Verkaufsflächen pro Einwohner. Dass es die Geschäftsinhaber schwer haben liegt nach übereinstimmender Aussage aller Versammlungsteilnehmer hauptsächlich an der nach wie vor nicht besonders hohen Aufenthaltsqualität. Dies habe mit der Verkehrsbelastung zu tun. Die Autos würden immer noch in ungebremster Zahl und Geschwindigkeit durch die Stadt rauschen. Das könne so nicht bleiben. bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder Daniela Eiden einstimmig in ihrem Amt als erste Vorsitzende. 

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