1. meine-anzeigenzeitung
  2. Lokales
  3. Freising

Diesmal bleibt die Straße gesperrt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Der Erfolg gibt den Organisatoren Recht: Von Jahr zu Jahr werden es mehr Gäste in Attenkirchen.

Bei der vierten Auflage des Hallertauer Bierfestivals in Attenkirchen geht heuer am ersten Juni-Wochenende erstmals der größte Wunsch der Veranstalter in Erfüllung: Die Bundesstraße 301 wird für den Verkehr gesperrt. Bei den erwarteten erneut steigenden Besucherzahlen eine wichtige Maßnahme für die Sicherheit. Auf dem vierten Bierfestival kommen über 100 Biere zum Ausschank.

Wenn in wenigen Wochen die vierte Auflage des Hallertauer Bierfestival in Attenkirchen stattfindet, dann können sich die wieder zahlreich erwarteten Besucher erneut auf eine einmalige Biervielfalt und ein abwechslungsreiches Musik-­ und Unterhaltungsprogramm freuen. Und darauf, dass das Ortszentrum erstmals verkehrsfrei bleibt! Denn dank dem unermüdlichen Einsatz von Bürgermeister Martin Bormann und Bernhard Nieder von der Festival-Organisation ist es gelungen, für die drei Veranstaltungstage, Freitag, 3., bis­ Sonntag, 5. Juni, eine Vollsperrung der Bundesstraße 301 zu erreichen, die das Festivalgelände in der Dorfmitte quert. „Ein Traum wird endlich wahr“, freut sich Bormann, der den zuständigen Mitarbeitern im Landratsamt Freising sowie Landrat Josef Hauner für die große Kooperationsbereitschaft dankt, „das ist eine enorme Aufwertung unseres Bierfestivals und dient vor allem auch der Sicherheit der Besucher!“ Ungestörter Genuss erwartet die Freunde des Hallertauer Bierfestivals also, sei es beim Verkosten der mehr als 100 verschiedenen Biere, den 20 Musik-­ und Künstlergruppen auf drei Bühnen oder den Angeboten des Kunsthandwerkermarktes. Alles bei freiem Eintritt! Die Organisation der drei Festivaltage läuft inzwischen auf Hochtouren. Bernhard Nieder und Tom Stein, die für die Getränkelogistik zuständig sind, können wieder auf die Mitwirkung aller Vereine im Ort bauen, wenn die drei Großschenken zu besetzen sind. Rund 60 verschiedene Biere von 25 Brauereien können dort verkostet werden. Vor allem mit so genannten „Craft-­Bieren“ wartet in diesem Jahr der vergrößerte Brauermarktplatz auf, wo 14 Brauereien mit mehr als 40 Bier-­Spezialitäten präsent sind. Der Schwerpunkt liegt wie immer beim Hallertauer Bierfestival auf Bieren der Region, es sind aber auch Brauereien aus Regensburg, Augsburg und erstmals sogar Dortmund vertreten. Das bewährte Konzept des Bierfestivals wird beibehalten: Der Besucher erwirbt an einer der Festivalkassen ein Festival-­Krügerl (0,25 Liter, drei Euro) sowie beliebig viele „Biertaler“ (zwei Euro), um an den Großschenken Biere seiner Wahl verkosten zu können. „Unser nicht-­kommerzielles Bierfestival zählt zu den ältesten und größten Verkostungsfestivals in Bayern“, so Festivalinitiator Alexander Herzog, „und trotz vieler Nachahmer, gerade in diesem Jahr, bleibt es einzigartig und von der Atmosphäre her unerreicht.“ Dazu trägt ganz wesentlich bei, dass alle Vereine Attenkirchens mitwirken und so fast 400 freiwillige Helfer für das Bierfestival im Einsatz sind: von der Organisation über Auf-­ und Abbau bis zu den Kassen und Schenken. „Fantastisch! Um unsere Dorfgemeinschaft“, so Bürgermeister Martin Bormann, „werde ich von vielen meiner Kollegen beneidet!“ Die Unterhaltung zum Bier gibt es wieder auf drei Bühnen im Dorfzentrum, im Pfarrgarten und vorm Gasthaus Spitzbuam. Dem Kulturteam der Festivalorganisation um Christine Schindele, Willi Abele und Christian Klessinger ist es gelungen, ein buntes Programm zusammenzustellen, das von Bayerischer Blasmusik über Blues und Ska bis hin zur Rockmusik reicht. Beim 4. Hallertauer Bierfestival mit dabei sind die bekannte Stones-­Revial-­Band „Jumping Jacks“ (Samstag, Immobilien Stanglmaier-­Bühne), die Isar-­Amper-­Jazz-­Company (Freitag, Bayernwerk-­Bühne), Café Caravan (Samstag, Schreinerei Beer-­Bühne), die Landshuter Ska-­Formation „King Cojones“ (Freitag, Schreinerei Beer-­Bühne) oder die Wiener Blues-­Band „Mezzanin“ (Freitag, Immobilien Stanglmaier-­Bühne). Am Sonntag ertönt nach dem Open-­Air-­Gottesdienst Blasmusik auf allen Bühnen. Vor der Bäckerei Schindele gibt es Samstag und Sonntag erstmals den Circus Christine mit Varieté-­Künstlern und der schon legendären Hunde-­Show von Heidi Deml. Außerdem erwartet die Besucher ein Kunsthandwerkermarkt mit vielen attraktiven Angeboten entlang der Hopfenstraße. Der Anstich des ersten Bierfasses durch den Schirmherrn, Freisings Landrat Josef Hauner, und Bürgermeister Martin Bormann findet am Freitag, 3. Juni, um 19 Uhr statt (Bayernwerk-­Bühne im Pfarrgarten). Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Freitag, 3. Juni, 19 bis 24 Uhr, Samstag, 4. Juni, 16 bis 24 Uhr und Sonntag, 5. Juni, zehn bis 16 Uhr. Wie in den Vorjahren wird es auch wieder an allen Festivaltagen einen Shuttle-­Bus-­Service geben, der 2014 von mehr als 5000 Besuchern angenommen wurde: Ab S-­Bahnhof Freising, ab Moosburg, ab Allershausen und ab Mainburg. Der genaue Bus-­Fahrplan wird rechtzeitig auf der Internetseite des Hallertauer Bierfestivals veröffentlicht. Die Verköstigung der Festivalbesucher obliegt wie schon bei den vorausgegangenen Veranstaltungen wieder allein den örtlichen Wirten: Im Dorfzentrum ist das die Trattoria Giuseppe mit italienischen Spezialitäten, im Pfarrgarten der Gütlsdorfer Gastronom Josef Ostermeier und Wendelin Eppelsheimer auf dem Areal vor seiner Gaststätte zum Spitzbuam. Reservierungen können nur direkt bei den jeweiligen Gastronomen vorgenommen werden. „Ein Festival dieser Größenordnung ist weithin unerreicht und für unsere kleine Gemeinde nur zu stemmen, weil wir viele freiwillige Helfer und großzügige Partner haben, neben etlichen weiteren allen voran die Bayernwerk AG als Hauptsponsor von Beginn an“, freut sich Bürgermeister Bormann.

Auch interessant

Kommentare