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Prosit auf dem Marienplatz

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Der Herold darf nicht fehlen: Alexander Nadler bringt das Reinheitsgebot aus.

Am kommenden Donnerstag, 28. April, zum „Tag des Bieres“ auf dem Marienplatz: Mit ihren beiden traditionsreichen Brauereien, der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan und dem Gräflichen Hofbrauhaus Freising, und den Weihenstephaner Studentenverbindungen begeht die Bier- und Universitätsstadt Freising den „Tag des Bieres“ als fröhliches Fest für die ganze Familie.

Am morgigen Donnerstag, 28. April, wird ab 16 Uhr auf dem FreisingerMarienplatz mit der gesamten Bevölkerung und Gästen der Stadt der „Tag des Bieres“ 2016 gefeiert. Heuer - im Jahr, in dem das Reinheitsgebot 500 Jahre alt wird, eine ganz besondere Party! Die Freisinger Wirte und die Freisinger Hobbyköche kümmern sich um das leibliche Wohl, Livemusik sorgt für schwungvolle Begleitung. Die Veranstaltung kann nur bei trockener Witterung stattfinden. Dieser „Tag des Biers“ findet natürlich nicht nur in Freising statt - bayern- und deutschlandweit ist 2016 ein ganz besonderes Jahr: Darauf weist Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer des Verbands der Privaten Brauereien Deutwschlands, hin: „Das ist ein bemerkenswertes Jubiläum. Keine Verordnung, keine Vorschrift dürfte national und international einen derart hohen Bekanntheitsgrad aufweisen. Und obwohl es sich um eine Einschränkung handelt, ist das Bayerische Reinheitsgebot bei der überwiegenden Mehrheit der deutschen Konsumenten enorm positiv besetzt, denn es sorgt seit fünf Jahrhunderten dafür, dass Bier zu den reinsten Lebensmitteln der Welt zählt. Die Verordnung trägt somit aktiv zum Verbraucherschutz bei und fördert das Vertrauen zwischen Brauern und Bierliebhabern. Natürlich führt das Bayerische Reinheitsgebot dazu, dass bestimmte Bierspezialitäten in Deutschland und vor allem in Süddeutschland nicht gebraut werden dürfen. Dennoch sind die Möglichkeiten der Kreativität innerhalb des Reinheitsgebotes noch lange nicht ausgereizt. Deshalb freuen wir uns besonders auf die Feierlichkeiten zum Jubiläum!“ Der Herold (Alexander Nadler) verliest auf dem Marienplatz noch vor dem Anzapfen das Reinheitsgebot, ehe Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher die Veranstaltung gemeinsam mit den Geschäftsführern der beiden Freisinger Brauereien, Nikolaus Dawo (Gräfliches Hofbrauhaus Freising) und Professor Dr. Josef Schrädler (Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan) sowie der Hallertauer Hopfenkönigin Anna Roßmeier offiziell eröffnet. Die stattlichen Kaltblüter von Uschi und Thomas Stör aus Altenhausen und der „Freisinger Bär“ werden auch in diesem Jahr nicht nur die kleinen Besucher/-innen begeistern. Die beiden Kaltblüter Jola (22) und Janni (15), die auch in diesem Jahr von Thomas und Sebastian Stör geführt werden, haben längst eine große Fangemeinde. Bis in die Abendstunden – je nach Witterung bis spätestens 21 Uhr – wird das Glas Bier für 2,50 Euro ausgeschenkt, die Hälfte kommt dabei der Bürgerstiftung Freising zugute. Solange der Vorrat reicht, kann auch ein von MdB Erich Irlstorfer selbstgebrautes Bier probiert werden, das Anfang März beim Brauerlebnistag der Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie des Wissenschafts-zentrums Weihenstephan der TU München entstanden ist. Die Rezeptur komponierte der Freisinger Bundestagsabgeordnete unter fachkundiger Anleitung von Dr. Johannes Tippmann, Leiter der Forschungsbrauerei des Lehrstuhls für Brau- und Getränketechnologie.

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