Zu Gast auf der Geburtstagsfeier

Bischof Arbeo bringt Freisings Segen

Begeistert gefeiert und fotografiert: Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising überbrachte beste musikalische Grüße.

Unter dem Motto „1250 Jahre - ein Fest für Innichen“ nützt die Südtiroler Marktgemeinde Innichen das große Jubiläum zu einem Jahresprogramm mit Gelegenheiten zum Rückblick, zur Reflexion der Gegenwart, aber auch für den Gewinn neuer Perspektiven. Jetzt reiste eine Freisinger Delegation um Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher erneut nach Südtirol, um aktiv am historischen Festzug teilzunehmen.

 „1250 Jahre - ein Fest für Innichen“ lautet das Motto, unter dem Freisings Südtiroler Partnerstadt Innichen vor wenigen Tagen ihren Geburtstag beging. Im Zentrum der Feierlichkeiten stand der große Umzug durch Innichen, an dem auch eine Delegation aus Freising teilnahm. Schon im Anschluss an die Musikkapelle Innichen und den Festwagen der Marktgemeinde Innichen folgte der Freisinger Festwagen mit dem Mariendom, festlich geschmückt von Stadtgärtner Anton Eichenlaub in den Stadtfarben. Der große Applaus galt auch der nachfolgenden Fußgruppe der Laienbühne Freising. 

Ihr Thema: Bischof Arbeo von Freising geleitete Benediktiner-Mönche in das von Herzog Tassilo III. gegründete Kloster Innichen! Musikalische Grüße aus Freising entsandte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising unter Leitung von Roland Goerge. Historischer Hintergrund für den gewaltigen Festzug mit insgesamt 31 Festwägen, Fußgruppen und Musikkapellen: Herzog Tassilo III. hatte im Jahre 769, also vor 1250 Jahren, das Kloster Innichen gegründet und damit eine religiöse und kulturelle Landmarke von hohem Rang in einen alpinen Kernraum gesetzt. Damit entstand im dünn besiedelten Hochpustertal, an strategischer Stelle, ein Kultort von großer Ausstrahlung. 

Bayernherzog Tassilo schenkte diese ehrwürdige Besitzung 769 dem Abt Atto des Klosters Scharnitz, das ein sogenanntes Eigen- oder Hauskloster von Freising war. Innichen gelangte somit automatisch in den Besitz des Bistums Freising und blieb es bis zum Jahr 1803 und der Säkularisation. Nach dem historischen Festzug konnten sich die Teilnehmer sowie Delegation um Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und die mitgereisten Mitglieder des Stadtrats im „Marktlfest“ bei Speis und Trank stärken. Beliebter Treffpunkt auch für die Freisinger waren erneut die Stände der KAB Freising-St. Lantpert, die schon traditionell Freisinger Spezialitäten und Biere mit Unterstützung der Staatsbrauerei Weihenstephan anbietet.

Quelle: freising-online

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