Schneidawind und sein schwerer Job

Black Bears: Klassenerhalt und zwei neue Bosse

Der 43-jährige Michael Schneidawind ist der neue Coach.

Michael Schneidawind ist der neue Trainer der Black Bears Freising und soll in der kommenden Spielzeit die Black Bears Freising in die neue Eishockey-Landesligasaison führen. Der 43-Jährige war einst selbst in den beiden höchsten deutschen Spielklassen in München und Rosenheim als Profi aktiv.

Freising- Ja tatsächlich: Die „Black Bears“, die Freisinger Eishockeyspieler im SEF, bleiben trotz des sportlichen Abstiegs in der Landesliga. Die Anfrage des Bayerischen Eissport-Verband (BEV) erreicht die Verantwortlichen der Freisinger Eishackler als frohe Botschaft und quasi als Oster-Überraschung. Das Angebot zur Auffüllung des Landesliga werden dann auch diese Woche dankend angenommen. Auch einen neuen Spielleiter für die 1. Mannschaft können die Black Bears präsentieren: Gregor Tomasik (36), der das Team zum Saisonende für sieben Spiele als Interimstrainer betreut hatte, wird die Nachfolge als technischer Spielleiter von Bernd Thiede antreten. 

Neuer Mann-Andere Vorstellungen

Aktuell ist Tomasik damit beschäftigt, den Kader für die neue Saison zusammenstellen und einen Trainer zu verpflichten. Was den Trainerposten angeht, befinden sich die Abteilungsleitung und Tomasik in konkreten Gesprächen mit einem Kandidaten und hoffen bald Vollzug melden zu können. „Für mich hat die Verpflichtung des Trainers oberste Priorität. Der neue Mann hat ja auch seine Vorstellungen, wie das Team aussehen soll. Möglicherweise bringt er noch zwei, drei Spieler mit, mit denen er bei seinen früheren Stationen gut zusammengearbeitet hat“, so Tomasik. In Sachen Spielerpersonal sind bereits die ersten Entscheidungen gefallen. Torhüter Manuel Hanisch, die Verteidiger Anton Münzhuber, Simon Schorr, sowie die Stürmer Michael Seemüller, Christian Birk und Manuel Kühnl bleiben den Black Bears erhalten. 

Weiterhin einen wichtigen Aspekt für die Black Bears stellt die Übernahme der Nachwuchsspieler in die 1.Mannschaft dar. Mit Severin Stippl, Florian Heilmaier und Sami Hamza rücken drei Angreifer aus der U20 fest in die 1.Mannschaft auf. „Ich persönlich möchte im Herbst eine junge Mannschaft ins Rennen schicken, die mit vier bis sechs Routiniers gespickt ist. Diese älteren Akteure brauchst du als Führungsspieler, die als Vorbilder vorangehen und in hektischen Situationen die Ruhe bewahren. Und es soll ein kompletter Kader sein. Das heißt, vier Reihen, die möglichst ausgeglichen besetzt sein sollten. Bei 20 oder mehr Spielern im Kader wäre dann auch im Training der Konkurrenzkampf angeheizt.  Auch einen ersten Neuzugang kann Tomasik schon präsentieren. 

Keine Unbekannten im Team

Mit dem sehr erfahrenen Angreifer Dimitri Kurnosow (36) kehrt ein alter bekannter zu den Black Bears zurück. Bereits von 2009 bis 2012 spielte Kurnosow sehr erfolgreich und treffsicher bei den Freisinger Eishacklern. Und schließlich konnte Tomasik auch die wichtigste Personalie schon besetzen: Als Nachfolger von Markus Knallinger gab Michael Schneidawind seine Zusage für die nächste Saison. 

Der 43-Jährige war zuletzt Trainer beim Bezirksligisten ERSC Ottobrunn, wo er ein junges Team erfolgreich durch die Bezirksliga führte. Ähnliches, wenn auch eine Klasse höher, erhoffen sich die Abteilungsleitung der Black Bears und Spielleiter Tomasik nun auch in Freising von ihm. In Anbetracht des traditionell knappen Budgets bleibt auch nichts anderes übrig, als mit einem unverbrauchten und engagierten Trainer und einem verjüngten und runderneuerten Kader sein Glück zu versuchen. 

Ähnlich dem neuen Spielleiter Tomasik ist Schneidawind in der regionalen Szene der unteren Eishockeyligen bestens vernetzt. Vor seiner Trainertätigkeit spielte er viele Jahre beim ERSC, zuletzt als Spielertrainer. Weitere Stationen seiner langjährigen Karriere waren die Wanderers Germering, die Erding Gladiators und der EC Pfaffenhofen. Ende der 90er trat er für den ESC München in der 2. Liga sowie für die Star Bulls Rosenheim in der DEL an. Nun ist die Frage offen, wann es wegen der Corona-Krise weiter geht auf dem Eis - die Black Bears haben ihre Aufgaben erledigt.

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