Mühlbachgärtnerei

Blumenkunst hier ganz praxisnah

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Eine absolut ungewöhnliche Ausstellung haben Schülerinnen der Staatlichen Fachschule für Blumenkunst in der Mühlbachgärtnerei Beubl aufgebaut. Filigrane Strukturen, hoch aufstrebend, an Architektur orientiert. 
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Tage vor der offiziellen Vernissage bei der Mühlbachgärtnerei der Familie Beubl in Moosburg war man dort noch überzeugt, dass dieser Anlass am vergangenen Montag nicht allzu viele Menschen anziehen werde. Als Christina Beubl jetzt fast pünktlich um 18.30 Uhr das Mikrofon zur Hand nahm war dieses nötig, damit auch die letzten im vollen Gewächshaus etwas verstehen konnten. Überrannt wurde die Familie Beubl und die sieben Schülerinnen der Staatlichen Fachschule für Blumenkunst Weihenstephan, die hier ihre Arbeiten vorstellen, und das noch bis zum zehnten Februar tun werden. 

Margit Kamal, Andrea Kurz, Tamea Gall, Verena Fahrer, Martina Huber, Carina Günthner und Martina Feirer haben konkrete Architektur wie den UFA Kinopalast in Dresden oder Big Ben in London als Inspiration genommen und dann Pflanzen oder Pflanzenteile in Kombination mit konstruktiven Materialien wie etwa Blitzbeton zu derart filigranen hoch aufstrebenden Skulpturen vereinigt, dass Christina Beubl schon Transport und Aufbau in ihrer Begrüßungsrede zu einem ganz eigenen Thema machen konnte. 

Schon die Idee etwa, Ahornsamen zu sammeln und mit Steckdraht zu einer drei Meter hohen lichtdurchfluteten Skulptur aufzutürmen, war einmalig. Schulleiterin Marianne Wieler dankte für die Möglichkeit, diese Werke in Moosburg zu zeigen und machte nebenbei auch deutlich, wie wohl diese Verbindung zustande gekommen ist. 

Die engagierte Frau mit dem grünen Daumen Christina Beubl nämlich war erst Schülerin, dann später Lehrerin an genau dieser Schule, deren Fachbereich „Naturmaterialien und experimentelles Gestalten“ unter der Leitung von Jutta Horn jetzt mit dieser unbedingt sehenswerten Werkschau so eindrucksvoll an die Öffentlichkeit geht, eine Arbeit, die für die Schulleiterin auch pädagogisch enorm wertvoll ist, verlassen doch die „Großen“, die im Mai in die Abschlussprüfungen einsteigen und das anfertigen, was anderswo das Meisterstück ist, den geschützten Raum der Schule, wo jede Lampe, jeder Lichtschalter, jedes Loch in der Wand bekannt sei.

Quelle: freising-online

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