Bühne Moosburg

Die Premiere steht jetzt schon kurz bevor

Simon Kollmannsberger (links) führt erstmals Regie, und Barbara Hämmerl kümmert sich als Regieassistenz darum, das kein Gedanke verlorengeht.

Zufrieden schaut der Regisseur des diesjährigen Stücks, Simon Kollmannsberger, in Richtung Bühne. Das technische Equipment funktioniert und auch das Tempo der Szene passt. Regieassistentin Barbara Hämmerl geht nochmal die Regieanweisungen durch. In der noch leeren Schäfflerhalle steigt langsam die Spannung. Ende des Monats, am Freitag, 29. März, hat das neue Stück der Bühne Moosburg „Zusammen ist man weniger allein“ Premiere. 

Da galt es an vieles zu denken: Requisitenliste, Plakate, Programmhefte und nicht zu vergessen die Proben, die zweimal wöchentlich stattfanden. Die Gruppe ist guten Mutes. Nicht nur, weil das Stück nach dem Erfolgsroman von Anna Gavalda, den Anna Bechstein für das Theater bearbeitete, Tiefgang und eine Menge Humor hat, sondern auch weil jeder spürt, dass man auf einem guten Weg ist.

Die Akteure der Bühne Moosburg sind auf die Zielgerade eingebogen - die Proben für die Premiere von „Zusammen ist man weniger allein“ gehen zu Ende, die Premiere am Freitag, 29. März, steht bevor. Worum geht es? War es der Zufall oder das Schicksal, das vier Menschen in einer Pariser Wohngemeinschaft zusammengefügt hat? Da ist Camille (Jasmin Barshun), die verschlossene junge Frau, die ungeachtet ihres außergewöhnlichen künstlerischen Talents ihr Geld in einer Putzkolonne verdient. Franck (Florian Maruschke), der sich als Koch in einem Feinschmeckerlokal abrackert und seinen weichen Kern hinter einer rauen Schale zu verstecken bemüht ist. 

Seine Oma Paulette (Petra Schneider), die mit Francks und Camilles Hilfe dem unmenschlichen Altersheim entkommt. Und Philibert (Philipp Diepold), ein etwas verschrobener junger Adelsspross, historisches Genie, liebenswert und leicht ins Stottern geratend. Wie die Wohngemeinschaftler sich streiten und lieben, wie sie versuchen, ihre so unterschiedlichen Leben miteinander zu verbinden, zeigt das Stück. Verschiedene andere Rollen kommen noch hinzu. Natürlich ist eine Produktion nicht ohne zahlreich im Hintergrund wirkende Helfer zu schultern: Barbara Aschenbrenner sitzt als Souffleuse an der Bühnenseite. Der Bühnenbau lag in bewährten Händen von Kevin und Hannes Reichlmaier sowie Herbert Kramkowski. Licht und Ton ist das Metier von Hannes und Kevin Reichlmaier. Willi Ellböck unterstützt die beiden in diesem Bereich. 

Evi Hügel ist als Maskenbildnerin tätig. Für die Besorgung der Requisiten waren Hanni Gammel-Kollmannsberger und Karin Lastowitza verantwortlich. Um die Plakatgestaltung kümmerte sich Simon Kollmannsberger. Die Organisation lag in den Händen von Irene Herrmann. Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann bei Schreibwaren Bengl in der Herrnstraße in Moosburg Karten für die Aufführungen erstehen. Online lautet die Adresse für Karten: www.get-your-ticket.de. Natürlich ist an jedem Termin auch die Abendkasse geöffnet. An Freitag, 29.März, ist um 19.30 Uhr Premiere in der Schäfflerhalle am Viehmarktplatz. Am Tag zuvor, 28.März, findet die traditionelle Seniorenaufführung statt, bei der die ältere Bevölkerung freien Eintritt hat. 

Weitere Termine sind der 30. März und das Wochenende 5. und 6. April. Eine Woche später, am 12. und 13. April stehen die letzten Aufführungen auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 19.30Uhr. Nach dem durchaus vergnüglichen Probenbesuch scheint sich „Zusammen ist man weniger allein“ nahtlos in die anderen gelungenen Produktionen der Bühne

Quelle: freising-online

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