Rainer Biller kritisiert Shoutdown Regelungen

Corona-Änderungen: Warum nicht auch die Möbelhäuser?

Im Gegensatz zu den Baumärkten herrscht noch gähnende Leere auf dem weitläufigem Parkplatzgelände bei Möbel Biller in Moosburg-Nord.

Bayerns Ministerpräsident Söder hat neue Details zu den Ausgangsbeschränkungen bekannt gegeben. Schritt für Schritt soll der Weg zur Normalität gefunden werden. Er warnt jedoch auch vor zu schnellen Lockerungen. In der kommenden Woche greifen folgende Änderungen: Geschäfte mit einer maximalen Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern gehen wieder ans Netz.

Region Bayern-Von dieser Regelung sind - in Anlehnung an den Beschluss der Bundesregierung - lediglich Auto- und Fahrradhändler sowie Buchläden ausgenommen, die flächenunabhängig öffnen dürfen. 

Möbel Biller: Hygienevorschriften könnten eingehalten werden

Für Rainer Biller, Geschäftsführer der Einrichtungshäuser Möbelcenter Biller GmbH, ändert sich also nichts - für Möbel Biller bleibt der „Shutdown“ bestehen. Damit ist der Arbeitgeber für 600 Beschäftigte nicht einverstanden. Er kritisiert: „Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, neben Autohäusern, Fahrrad, und Buchläden auch Einrichtungshäuser und Babyfachmärkte zu öffnen. Bayern aber nicht! Es ist nicht nachvollziehbar, warum in Bayern zum Beispiel Baumärkte mit einer Verkaufsfläche zwischen 10000 und 20000 Quadratmetern öffnen dürfen aber dem Einrichtungshandel mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche eine Öffnung untersagt bleibt“.

Für Biller wäre es möglich, den Kundenstrom ins und im Haus und auf den weiträumigen Parkplätzen so zu regeln, dass es zu keiner Verdichtung von Besuchern kommt. „Die Hygieneregeln können somit optimal eingehalten werden“, verspricht er. Die Kundenberatung lasse sich mit der erforderlichen Distanz von mindestens 1,50 Metern und unter Einhaltung der Hygienevorschriften durchführen. „Ich appelliere auch im Namen meiner Mitarbeiter an die Landesregierung in Bayern, diese Ausgrenzung und Benachteiligung unserer Branche so schnell wie möglich zu beenden und die Öffnung des Einrichtungshandels generell zu erlauben, dies selbstverständlich unter Berücksichtigung der selbstauferlegten, strengeren Kriterien zum Schutz aller Menschen!“

Quelle: freising-online

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