Großprojekt abgesagt

Verhandlungen mit Kinos laufen: Schafft es der „Brandner Kaspar“ jetzt auf die Leinwand?

ein Mann und eine Frau präsentieren eine Theaterkulisse
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Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand von Corona: Auf diesem Archivbild zeigen Afra und Helmut Schranner den Himmel als Miniaturkulisse.

Die Aufführung vom Brandner Kaspar ist abgesagt. Dieser Tage musste Helmut Schranner zusammen mit Wolfgang Leuschner die Entscheidung der Presse mitteilen.

  • Die Aufführung vom Brandner Kaspar ist abgesagt.
  • Das Stück soll jetzt als Film veröffentlicht werden.
  • Verhandlungen mit Kinos laufen bereits.

Die Aufführung musste bereits mehrfach verschoben werden. Doch Helmut Schranner lässt sich auch von der Coronapandemie nicht unterkriegen und plant nun, den Brandner Kaspar auf die Leinwand zu bekommen. Verhandlungen mit Kinos sollen bereits laufen.     

Man wollte ja eine Benefizveranstaltung daraus machen. Daraus wird nun nichts, die Gründe sind bekannt. Bürgermeister Gerhard Betz hatte das schon kommen sehen und kommentierte: „Das ist so dermaßen schade!“ Das findet Helmut Schranner auch, aber es wäre nicht Helmut Schranner, wenn er sich unterkriegen lassen würde. Die Schauspieler seien ja so weit, dass sie hätten auftreten können.

Verhandlungen mit Kinos laufen: Kommt das Stück bald auf die Leinwand?

Und so wird das ganze Stück jetzt mit professioneller Ausrüstung aufgezeichnet, damit es als Film sogar in die Kinos kommen kann. „Wir stehen bereits in Verhandlungen mit Kinos“, berichtete Helmut Schranner. Der Traum wäre, die Premiere in Kinos verlegen zu können. Aber auch eine Vorführung bei einem Open-Air-Kino im Waldbad hält Schranner für denk- und machbar. Immerhin stehe eine Leinwand der Größe acht auf 4,5 Meter zur Verfügung.

Die Dreharbeiten sollen demnächst anlaufen und müssen um Weihnachten herum abgeschlossen sein. Die rechtlichen Fragen zu dem Filmprojekt bezeichnete Schranner schon als geklärt, die Musik sei schon im Kasten. Zum Hintergrund: Ein ganzes Jahr hatte das Team die Hopfenhalle in Nandlstadt belegen dürfen, ein gewaltiges Entgegenkommen vom Markt Nandlstadt, das Helmut Schranner ausdrücklich würdigte. Aber irgendwann geht das eben nicht mehr, und Bürgermeister Gerhard Betz war so fair, rechtzeitig anzukündigen, dass am Jahresende Schluss sein sollte.

Tatsächlich hatte schon der Marktgemeinderat vor dieser Kulisse getagt. Schranner nutzte die Gelegenheit zu einem großen Dank an das ganze 80-köpfige Team, das dermaßen gut zusammen gehalten habe, und an die vielen, die das Vorhaben unterstützt haben.

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