Dschungelcamp

"Das geht mir auf den Sack"

Vor einem Jahr war er der letzte "Überlebende" des RTL-Dschungelcamps und wurde König. Joey Heindle gibt seine Wertung zur aktuellen Staffel ab.

Mit seinen Kronprinzen, die derzeit über den Bildschirm flimmern, kann der 20-jährige Joey Heindle nur wenig anfangen.   "Das ganze Camp geht mir auf den Sack"!

Das ist Joey Heindles ebenso knappe wie plakative Wertung der ersten RTL-Dschungelshow, die er als König verfolgt. Am Ball ist der Exil-Freisinger aber, denn er wird ja als Experte vom Privatsender RTL gebucht und gibt seine Wertungen regelmäßig mittags und bisweilen auch abends in Talkshows ab.

Da waren's nur noch drei - am heutigen Samstag, geht es auf die Zielgeraden, und es entscheidet sich, wem Joey Heindle seine Krone überlassen muss. Aktuell kritisiert der einstige DSDS-Teilnehmer, dass mancher Teilnehmer nicht sein wahres Gesicht zeigt. Ein Vorwurf, den er selbst vor einem Jahr sicher nie gehört hat, Joey verhalf nach Expertenmeinung seine ungeschminkte Authentizität zum Sieg. Den sicher gewünschten Intrigen- und Zicken-Effekt hat er nie bedient: " Ich habe immer versucht, das Camp als Chillout-Area zu sehen. Ich kenne ja einige der Kandidaten. Und ich sehe, dass sie vor der Kamera eine Rolle spielen." Wer, das will er nicht verraten, nur, dass er Jochen Bendel und Winfried Glatzeder für die Favoriten hält: "Die kenn ich - die sind locker drauf. Aber Melli und Larissa kämpfen ja auch tapfer." (Die waren zu Redaktionsschluss noch alle drin). Marco Angelini dagegen, der am vergangenen Mittwoche sein Versagen bei der Dschungelprüfung büßen und ausziehen musste, wünscht Joey alles Gute: “Is ne coole Socke!”

Heindle merkt auch, dass das Camp aus der Vogelperspektive konträr zur tatsächlichen Situation in Australien wirkt: "Jetzt sehe ich erst, wie die Sendung bei den Zuschauern ankommt. Für mich ist das alles auch zu abwechslungsarm - vielleicht liegt's am Klima!" 

Beim Gespräch mit dem FORUM sitzt Joey Heindle gerade im Auto nach Hamburg, wo er eine Fernsehshow moderieren soll. Und die Produktionen zu "Joeys Welt" stehen bevor - einer Realityserie à la Geissens. Zu tun  hat er genug, sagt der Sänger, der sich trotz Moderationen und Showteilnahmen wieder auf genau dieses Talent besinnen will: "Wenn ich singe, blühe ich auf. Und ich merke auch, dass ich immer besser werde." Dass er das Rauchen aufgegeben hat, belohnen seine Stimmbänder, erzählt er. Entsprechend verspricht er auch, dass seine künftigen Musikprojekte "richtig geil, besser als alle zuvor" werden.

Wann er denn wieder mal in seine alte Heimat kommt? "Ich versuche, es öfter als bisher zu schaffen", verspricht Heindle. Ein Plan, der allerdings schon mehrfach schief gegangen ist.  Doch allerspätestens gegen Jahresende wird er wieder nach Freising kommen. Dann nämlich wird sein Buch veröffentlicht.

Ja, Joey wird ein Buch rausbringen. Immerhin hat er ja auch eine kleine vom Tellerwäscher zum-Story zu bieten: 

"Es handelt von meinem Leben und wie sich alles unvorhergesehen wenden kann. Es ist noch nicht lange her, da hab ich noch als Koch Buletten geworfen.  Ich will zeigen: Man kann alles schaffen. Eben auch vom Koch zum Star!" 

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