Entwicklungsplan

Es tut sich viel in Sachen Sport für Freising

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Die Protagonisten (v.l.): Bürgermeister Hans Hölzl, Referatsleiter Karl-Heinz Wimmer und Sebastian Wanzke vom Stadtverband für Sport.

Als umfangreiches Werk bezeichnete Karl-Heinz Wimmer, Referatsleiter Bildung, Soziales und Sport im Freisinger Rathaus, den Sportentwicklungsplan, der in enger Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und dem Stadtverband für Sport entwickelt wurde. Allerdings gestand er beim monatlichen Pressegespräch im Freisinger Rathaus am vergangenen Montag auch ein, dass nicht alle Maßnahmen, die in den Sportentwicklungsplan aufgenommen worden sind, unmittelbar umgesetzt werden können. 

„Wir haben Druck in allen Bereichen, wie beispielsweise Kindertagesstätten und Schulen“, erklärte Wimmer die Abhängigkeit vom jeweiligen Haushalt, zeigte sich aber dahingehend eher optimistisch. So wurde beispielsweise die Stelle eines Sachbearbeiters „Sport“ in seinem Referat geschaffen und soll baldmöglichst auch besetzt werden. Eingeführt wurde auch eine Steuerungsgruppe, die sich bisher schon zwei Mal getroffen hat, um die ins Auge gefassten Maßnahmen umzusetzen. Als Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport stünde er mit allen Vereinen im Dialog, erklärte Sebastian Wanzke und ergänzte, dass er darauf hoffe, dass die ersten Maßnahmen bald sichtbar würden. Vor allem die geplante Dreifachsporthalle in den zukünftigen Schulen im Steinpark würde auch für den Vereinssport eine Entlastung bringen.

Einen Mangel sieht er aber weiterhin bei den Großspielfeldern, die seiner Meinung nach nah an den Wohngebieten platziert werden sollten. Deshalb habe der Stadtverband für Sport auch für das kommende Jahr den Antrag auf Einrichtung eines Großspielfeldes gestellt. Bürgermeister Hans Hölzl (FSM) betonte, dass im Haushalt für das kommende Jahr 850000 Euro zusätzlich für den Sport eingestellt worden seien. Darüber hinaus würden ab dem kommenden Jahr die Sportvereine als Jugendförderung jährlich statt bisher 20 Euro nunmehr 30 Euro pro Jugendlichem erhalten, und auch für die Sportplatzpflege habe man die jährliche Zuwendung von 20 Eurocent auf 30 Eurocent pro Quadratmeter erhöht.

Quelle: freising-online

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