Gemeinschaftsgarten

Am Fürstendamm wächst „Essbares“

KBW-Öffentlichkeitsreferentin Claudia Bauer, KBW-Bildungsreferentin Janina Manus, OBA-Gartengruppenleiterin Sabrina Glötzl (Lebenshilfe) und Projetkleiterin Johanna Binkert-Loial (Lebenshilfe). Nicht auf dem Bild ist der Vorsitzende des Gemeinschaftsgartenbauprojektes „Knollen & Co“ Till Heinze.

„Essbares Langenbach“ gibt es schon. Nun zieht eine Initiative aus Freising, die sich das Pflanzen von Kräutern und Gemüse im öffentlichen Raum auf die Fahnen geschrieben hat, nach. Bei einem Pressegespräch stellten die Lebenshilfe, das Kreisbildungswerk (KBW) und das Gemeinschaftsgartenbauprojekt „Knollen & Co“ das Vorhaben „Essbare Stadt - ein Naschbeet für Freising“ vor.

Zunächst sollen demnach zunächst vier Pflanzentröge am Fürstendamm auf einer Wiese zwischen Moosach und den Wohnblocks „Am Wörth“ bestückt werden. Es handelt sich dabei um bunt bemalte Hochbeete, die noch von einer „Zamma“-Aktion stammen. „Möge es wachsen und gedeihen“, spekulierte Claudia Bauer, Öffentlichkeitsreferentin beim Kreisbildungswerk an. 

Denn, wie ihre Kollegin, KBW-Bildungsreferentin Janina Manus verriet, wird da „was Essbares hingepflanzt“, etwas bei „dem jeder hinlangen kann“. Wollte heißen, die Kräuter und das ganze Gemüse, das in den Trögen heranwächst, ist für alle da. Jeder kann hingehen und sich etwas holen. Solange der Vorrat reicht. Hocherfreut zeigten sich die Beteiligten, dass alles so gut geklappt hat und alle mitgezogen haben. Das betonten neben Manus und Bauer auch Johanna Binkert-Loial von der Lebenshilfe, die die Projektleitung übernommen hat und die Leiterin einer Gartengruppe der offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe (OBA) Sabrina Glötzl. 

Erfreut zeigte sich das Quartett, dass sich die Gartenexperten von „Knollen& Co“ prompt bereit erklärt haben die Samen und das Erdreich zur Verfügung zu stellen. Die Gartengruppe zieht die Pflanzen groß und zusammen werden die Setzlinge dann bei einer großen Gemeinschaftsaktion am Montag, 29. April, eingepflanzt. Da helfen dann, genau so wie bei der Pflege Menschen mit Behinderung mit, wie Binkert-Loial betonte. Der inklusive Charakter spielt ihr zufolge bei der Beteiligung an dem Projekt große eine Rolle. Manus sprach von einem Projekt mit „Beispielcharakter“. Nach dem Motto: „Hey,wir haben da Flächen, da kann man doch was machen.“ 

Deshalb soll es auch nicht bei der Aktion am Fürstendamm bleiben. Auch auf dem Uferlos-Festival wird es Tröge mit Essbarem für die Allgemeinheit geben. Im Aussenbereich des Nachhaltigkeitszeltes. Mitmachen beim „Essbaren Freising“ kann jeder. Kontakt unter Telefon 08161/489312 oder janina.manus@kbw-freising.de.

Quelle: freising-online

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